Energie sparen  ist auch im Sommer ein Thema

Es ist aufwändiger, die Wäsche aufzuhängen anstatt sie einfach in den Trockner zu schmeißen. Aber es spart Energie und schont die Umwelt.
Es ist aufwändiger, die Wäsche aufzuhängen anstatt sie einfach in den Trockner zu schmeißen. Aber es spart Energie und schont die Umwelt. © Foto: djd
djd 15.06.2018

Energiesparen ist nicht nur im Winter angesagt – auch in der warmen Jahreszeit sollten die entsprechenden Kosten beobachtet werden. Hier sind sechs Energiespartipps für den Sommer:

Tipp 1: Raumtemperatur

Ideal ist es, wenn das Schlafzimmer auf der Nordseite der Wohnung   oder des Hauses liegt, damit auch im Sommer der Raum nicht zu warm wird. Ist das nicht möglich, sollte an heißen Tagen früh morgens das Zimmer gelüftet werden und anschließend die Sonne draußen bleiben, indem die Rollläden heruntergelassen oder die Gardinen zugezogen werden. Dieser Sonnenschutz ersetzt den energieintensiven Ventilator.

Tipp 2: Enteisen

Im Sommer sind der Kühlschrank und das Gefrierfach meist gut gefüllt. Dabei sollte das Eisfach oder die Tiefkühltruhe öfter enteist werden. Denn bereits eine zwei Millimeter dünne Eisschicht kann den Stromverbrauch um 15 Prozent erhöhen, haben Experten berechnet.

Tipp 3: Richtig kühlen

Auch wenn die Temperaturen draußen steigen, sollte die Temperatur im Kühlschrank oder in der Tiefkühltruhe gleich bleiben. Optimal sind 7 Grad für den Kühlschrank  und minus 18 Grad in der Gefriertruhe. Alles was niedriger ist, verbraucht unnötig Energie. Die Türen zum Kühl- oder Gefrierschranktür sollten zudem nie allzu lange geöffnet bleiben. Denn bei jedem Öffnen geht Energie verloren.

Tipp 4: Wäsche draußen trocken

Der Wäschetrockner ist zwar bequem, aber vor allem im Sommer kann die Wäsche auf der Leine statt im Trockner trocknen. Bei Sonnenschein geht das ganz schnell – und die Wäsche riecht auch frisch nach Sommer. Wer die Wäsche von der Sonne trocken lässt, kann rund 130 Euro pro Jahr sparen.

Tipp 5: Abschalten

Wer in den Urlaub fährt, sollte vor der Abfahrt darauf achten, dass alle elektronischen Geräte wirklich ausgeschaltet und nicht nur im Stand-by-Modus sind. Um ganz sicher zu gehen, können einfach die Stecker gezogen werden. Wer längere Zeit im Urlaub ist, kann im Übrigen auch den Wasserboiler vom Netz nehmen. Nach dem Urlaub müsste der dann nur einmal auf über 60 Grad erhitzt werden. So kann mit wenig Aufwand  viel Energie gespart werden.

Tipp 6: Rad fahren

Und noch ein Tipp, der sich weniger auf der Stromrechnung, als vielmehr im ganzen Haushaltsbudget  bemerkbar macht.  In den Sommermonaten lässt sich nicht nur leicht Energie, sondern auch CO2 einsparen. Mit dem Umstieg vom Auto auf das Fahrrad zur Arbeit können pro Jahr bei einer Strecke von fünf Kilometern 350 Kilogramm CO2 eingespart werden.

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