Ortsentwicklung Ein neues Gewand für den Farrenstall

Der ehemalige Farrenstall in Untersontheim. Dort hat der Motorradclub Untersontheim im Dachgeschoss sein Clubheim. Gemeindemitarbeiter pflegen die Grünanlage vor dem Gebäude – am Wochenende feiert der MC sein Sommerfest.
Der ehemalige Farrenstall in Untersontheim. Dort hat der Motorradclub Untersontheim im Dachgeschoss sein Clubheim. Gemeindemitarbeiter pflegen die Grünanlage vor dem Gebäude – am Wochenende feiert der MC sein Sommerfest. © Foto: Sigrid Bauer
Obersontheim / Sigrid Bauer 07.07.2018

Seit Anfang 2014 läuft die Förderung für Ummenhofen durch das Landessanierungsprogramm. 20 private Bauherren haben laut Kämmerer Jonathan Richter bisher davon profitiert. Die Gemeinde übernimmt einen Teil der Zuschüsse der privaten Maßnahmen, bekommt aber auch selber Landeszuschüsse für eigene Sanierungen. Die Mittel aus der zweiten Aufstockung sind schnell abgerufen worden und ausgeschöpft. Richter sieht gute Chancen für einen dritten erfolgreichen Aufstockungsantrag.

Nach einem Aufruf der Gemeinde haben sich erneut mehrere Interessenten gemeldet. „Sechs private Anfragen wurden fristgerecht eingereicht“, teilt Richter dieser Zeitung mit. Die Verwaltung beantragt dafür vom Land knapp 643 000 Euro, einen kleinen Teil für Abbrüche, den überwiegenden Teil für Modernisierungen privater Gebäude.

Neuer Parkplatz auf der Agenda

Die Gemeinde will Fördermittel für die Sanierung des Farrenstalls beantragen, genauer gesagt für das Dachgeschoss, wo der Motorradclub Untersontheim sein Clubhaus hat. Eine leer stehende kommunale Mietwohnung an der Westseite des Gebäudes soll samt einem Schuppen abgerissen werden. „Die genaue Planung machen wir erst 2019“, so Richter. Sicher ist, dass das Dach erneuert werden muss, außerdem die Fassade und der Sanitärbereich. Ein zweites Projekt der Gemeinde ist der Bau eines Parkplatzes im Bereich der Einmündung Kirchgasse/Roßhofstraße. „Dort wäre Platz für fünf bis sieben Stellplätze“, erklärt Richter.

Einstimmiges Votum

Insgesamt beantragt die Gemeinde 1,035 Millionen Euro. Bei einem Eigenanteil von rund 40 Prozent würde die Gemeinde davon etwa 414 000 Euro übernehmen. Bürgermeister Siegfried Trittner rechnet damit, dass nur ein Teilbetrag genehmigt wird. „Die Gemeinden haben zurzeit genug Geld für Kofinanzierungen von privaten Sanierungen. Da kommen wahrscheinlich viele Anträge“, meinte er in der Gemeinderatssitzung, als über den Aufstockungsantrag beraten wurde. Das Gremium hat einstimmig dafür gestimmt.

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