Auszeichnung Ehrennadel für Siegfried Krauß

Siegfried Krauß erhält die Silberne Ehrennadel.
Siegfried Krauß erhält die Silberne Ehrennadel. © Foto: Manfed Löffler
swp 14.08.2017

Hohe Ehrung für Siegfried Krauß aus Westheim: Im Rahmen des Kultur- und Bürgerfestes überreichte ihm Bürgermeister Jürgen König im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst in Dank und Anerkennung seiner Verdienste die Silberne Ehrennadel der Gemeinde Rosengarten. Sie hat die Form einer Rose. Krauß gehört zu den engagierten Mitbürgern, die sich in den vergangenen zwei Jahren verstärkt um die Integration von Flüchtlingen in der Gemeinde  Rosengarten bemüht haben, so König. Dabei wirke der Ausgezeichnete am liebsten im Hintergrund. An diesem Tag stand er aber im Mittelpunkt. Das Wohl der Menschen liegt Siegfried Krauß sehr am Herzen. Im Ruhestand hat er sich zunächst vor allem im Verein für Diakonie und Seelsorge eingebracht, daneben ist er auch Mitglied in mehreren Gesangvereinen, im Kirchenchor und dem Sportverein.

Seit zwei Jahren gehört er zum Freundeskreis Integration Rosengarten, der in den Hochzeiten über 80 Personen betreut hat. Er war in der Zeit der Flüchtlingsunterbringung in Vohenstein im Freundeskreis ehrenamtlich für Finanzen, Kommunikation und den Kontakt zur Gemeinde zuständig. In dieser intensiven Zeit kam die Flüchtlingsarbeit einem Hauptamt gleich. Siegfried Krauß ist bis heute rastlos in Sachen Mitmenschlichkeit unterwegs. Dazu zählen zeitaufwändige Behördengänge, die Betreuung von Kranken, die Unterstützung bei der Arbeits- und Wohnungssuche, die Hilfe bei Umzügen und das Bemühen, Familien zusammenzuführen.

Erster Ansprechpartner

Für die Gemeinde ist Krauß bis heute in Angelegenheiten rund um die Flüchtlinge erster Ansprechpartner. Unter den besonders aktiven Mitgliedern im Freundeskreis hatte er als Koordinator eine besondere Funktion. Sein Wissen und seine Kontakte zu Behörden, die er aufgebaut hat, schätzen auch seine  Mitstreiter, für die er, auch stellvertretend, diese Ehrung erhalten hat. Bürgermeister König hob in seiner Laudatio hervor, dass er „ein Vorbild in Sachen interkultureller Dialog“ sei.

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