Dienstzeit Drei Bauprofis feiern Jubiläum

Gerhard Wurst, Werkpolier und Maurer, Rolf Härtweg und Klaus Gramlich, beide Maschinist und Maurer (v. l.), tragen ihr selbst gestaltetes Jubiläums-T-Shirt.
Gerhard Wurst, Werkpolier und Maurer, Rolf Härtweg und Klaus Gramlich, beide Maschinist und Maurer (v. l.), tragen ihr selbst gestaltetes Jubiläums-T-Shirt. © Foto: Firmenfoto
Waldenburg / swp 06.09.2018
Gerhard Wurst, Rolf Härtweg und Klaus Gramlich arbeiten seit vier Jahrzenten bei Wolff&Müller in Waldenburg.

Auf ihre lange Tätigkeit am Bau und ihren Arbeitgeber sind Gerhard Wurst, Rolf Härtweg und Klaus Gramlich so stolz, dass sie entsprechende T-Shirts anfertigen ließen und beim Sommerfest trugen.

„Ich bin damals über einen Nachbarn zu Wolff & Müller gekommen, der mir das Unternehmen empfohlen hat. Und so habe ich nach meinem Hauptschulabschluss 1978 in der Niederlassung Waldenburg eine Lehre gemacht und bin dort bis heute gerne geblieben“, erklärt Härtweg, Maschinist und Maurer.

Guter Ruf

Auch seine beiden Kollegen kamen über nahe Bekannte und Verwandte zum Familienunternehmen, das damals schon ein bekannter Arbeitgeber in der Region war. „Wolff & Müller hatte einen guten Ruf, der Lohn war angemessen und kam bis heute immer pünktlich. Außerdem brauchte man für den Job kein eigenes Auto, sondern wurde mit dem Firmenbus für die Baustelle abgeholt“, erklärt Wurst, Werkpolier und Maurer, seine Wahl für den Mittelständler.

Branche verändert sich

„Die Branche hat sich in all den Jahren verändert, die Begeisterung ist geblieben“, sagt Härtweg. Heute erleichtern moderne Maschinen und Technik die tägliche Arbeit. Digitale Plan- und Baumethoden wie Building Information Modeling hätten das Berufsfeld Bau gewandelt und eröffneten neue spannende Jobs und Aufgaben.

Und doch seien „alte“ Werte dabei nicht verloren gegangen. „Bei uns am Bau herrscht Kameradschaft und gute Zusammenarbeit. Vorgesetzte haben immer ein offenes Ohr“, sagt Gramlich, Maschinist und Maurer. „Außerdem ist der Job abwechslungsreich. Jedes Projekt birgt andere Herausforderungen“, ergänzt Wurst. Dass immer weniger Schulabgänger und Absolventen Handwerksberufe erlernen wollen, können die Jubilare nicht nachvollziehen.

„Wir werden gebraucht und das auch noch in Zukunft. Mit Computern kann man vielleicht ein Haus planen, aber bauen, das machen wir“, so Härtweg. Auch die Niederlassung Waldenburg sucht aktuell Fachkräfte, vor allem im gewerblichen Bereich. „Leider kämpft unsere Branche noch mit einem etwas verstaubten Image. Wie vielfältig und digital sie ist, hat sich noch nicht überall herumgesprochen“, sagt Härtweg.

Gerade Wolff & Müller sei ein modernes Unternehmen mit bundesweit 27 Standorten, das seinen Mitarbeitern langfristige und attraktive Perspektiven biete, ist einer Pressemitteilung zu entnehmen.

Erst Kaufmann, dann Maurer

In der unternehmenseigenen Akademie können sich die Mitarbeiter weiter- und fortbilden. „Als ich 1978 bei Wolff & Müller angefangen habe, war ich gelernter Kaufmann. Der Maurerberuf hat mich aber plötzlich mehr fasziniert, also habe ich im Unternehmen eine Umschulung gemacht“, erklärt Gramlich. Auch Gerhard Wurst war nicht immer Werkpolier, sondern hat sich nach seiner Lehre als Maurer beim Zuffenhausener Mittelständler weitergebildet. Rückblickend würden die beiden es genau so wieder machen und auch ihr Kollege Rolf Härtweg stimmt ihnen zu.

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