Sanierung Dick verpackt durch den Winter

Der Wasserturm bekommt eine neue Außenfassade.
Der Wasserturm bekommt eine neue Außenfassade. © Foto: Ufuk Arslan
Wolpertshausen / Ute Schäfer 17.11.2018
Der Wasserturm von Wolpertshausen ist eine Landmarke - und derzeit in ein Gerüst gehüllt.

Der Wasserturm von Wolpertshausen ist um einiges dicker als sonst, was an dem Gerüst liegt, das den Turm derzeit umgibt. Das Gerüst hat mit 39 Metern eine stattliche Höhe und ist fast so hoch wie der Turm selbst, der 40 Meter misst. Der Antennenmast darauf ist noch einmal vier Meter hoch.

Das gewaltige Gerüst hat einen Grund: Die Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW) lässt derzeit die Außenfassade des Wolpertshausener Wasserturms generalsanieren. Will heißen: Der Beton ist schadhaft geworden. Diese Schäden werden behoben. Hinterher wird die Außenhaut des Turms verkleidet, was sie zukünftig besser vor Witterung schützen soll, teilt Patrick Helber mit. Er ist bei der NOW zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit.

Ein Farbkonzept der neuen Fassade gibt es auch schon: Der obere Teil des Wasserturms wird zukünftig mit hellblauen, stahlverzinkten Paneelen ummantelt sein, der untere Teil wird mit Fassadenplatten aus Schichtpressstoff in gedeckten Farbtönen verkleidet.

Das Gerüst wird noch ein halbes Jahr lang stehen. Je nach Witterung im Winter rechnet die NOW damit, dass die Sanierung im Mai abgeschlossen sein wird.

Die Wasserversorgung ist durch die Sanierung nicht beeinträchtigt. Helber: „Die Baumaßnahmen beziehen sich nur auf das Äußere. Die Anlagen zur Wasserspeicherung und -verteilung im Inneren des Wasserturms sind von der Sanierungsmaßnahme nicht betroffen.“

Der Turm ging Ende der 1950er-Jahre in Betrieb und ist übrigens nicht nur der Wasserturm für Wolpertshausen. „Er ist ein wichtiger Hauptverteilknotenpunkt im überregionalen Trinkwasserversorgungsnetz der NOW“, so Helber.

Info Die NOW versorgt rund 600 000 Einwohner in etwa 100 Städten und Gemeinden mit Trinkwasser. Zur NOW gehören insgesamt 50 Kommunen, 17 Zweckverbände, drei Stadtwerke und vier Landkreise.

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