Das Diak Schwäbisch Hall fusioniert mit dem großen Diakonie-Konzern Neuendettelsau. Das teilte das Krankenhaus am Mittwochmorgen mit. Demnach seien sie dann zusammen das größte diakonische Unternehmen in Süddeutschland, mit rund 10.000 Mitarbeitern.

Beschluss der Gremien war jeweils einstimmig

Der Aufsichtsrat und die Mitgliederversammlung des Evang. Diakoniewerks Schwäbisch Hall e.V. sowie das Kuratorium des Ev.-Luth. Diakoniewerks Neuendettelsau KdöR. haben in ihren jeweiligen Sitzungen einstimmig den Grundsatzbeschluss gefasst: Beide diakonische Unternehmen sollen gemeinsam einen neuen Weg in die Zukunft gehen.

Diak-Neubau in Hall Diak zieht im Neubau ein

Diak-Vorstand Michael Kilb wird in der Mitteilung zitiert: „Der Auftrag und die Befürwortung durch die Gremien ist für unsere gemeinsame Vision eines modernen und den Menschen zugewandten Unternehmens ein wichtiger Meilenstein. Ich bin froh, den neuen Weg für das Diak aktiv mitgestalten zu können.“

Ab dem 1. Juli gehören sie zusammen. Nötig wurde die Fusion, um einen Neubau des Krankenhauses in Schwäbisch Hall zu finanzieren - gut 30 Millionen Euro müssen gestemmt werden. Die andere Möglichkeit wäre gewesen, mit dem Landkreis Hall gemeinsame Sache zu machen. Dafür hatte sich unter anderem der Haller Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim ausgesprochen. Doch der Landrat Gerhard Bauer hatte das an gleichberechtigte Entscheidungsbefugnis geknüpft. Diese Idee wird damit hinfällig.

Mehr lesen Sie dazu ab 14. März im Haller Tagblatt.

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