Ilshofen Der Bagger steht schon da

Bauleiter Sascha Kirschenlohr hat die Schaufeln mitgebracht, Bürgermeister Blessing und Hauptamtsleiter Blümlein schritten zum Spatenstich und Andreas Ostertag und Frank Köhnlein (von links) von der Telekom freuten sich, dass der Ausbau startet.
Bauleiter Sascha Kirschenlohr hat die Schaufeln mitgebracht, Bürgermeister Blessing und Hauptamtsleiter Blümlein schritten zum Spatenstich und Andreas Ostertag und Frank Köhnlein (von links) von der Telekom freuten sich, dass der Ausbau startet. © Foto: uts
Ilshofen / Ute Schäfer 22.06.2018
Die Telekom legt Glasfaserkabel für die Breitband-Internetversorgung in Ilshofen.

Nächste Woche will die Telekom mit dem Ausbau von schnellen Internetanschlüssen in den bevölkerungsstarken Orten Ilshofen, Eckartshausen und Oberaspach beginnen. Davon könnten knapp 2000 Haushalte profitieren, wenn sie denn bei der Telekom einen entsprechenden Vertrag abschließen. Doch so weit ist es noch nicht. Jetzt muss das Glasfaserkabel erst einmal verlegt werden.

„Die Planungen sind fertig, jetzt wird gegraben“, sagte Andreas Ostertag, Regionalmanager der Deutschen Telekom, bevor Bürgermeister Martin Blessing und Hauptamtsleiter Klaus Blümlein symbolisch zum Spaten griffen. Doch natürlich rollt „in echt“ nicht der Spatentrupp der Bauunternehmung Leonhard Weiß an, sondern deren Bagger. Sie verbinden die zwölf Verteilerkästen in der Gemeinde, damit die dann mit dem Glasfaserkabel erreicht werden können.

Je zwei der Verteiler stehen in Eckartshausen und Oberaspach, einer in Großallmerspann und der Rest in Ilshofen selbst. Die Standorte der jetzigen Verteiler werden im Prinzip beibehalten. Die neuen Verteilerkästen sind allerdings etwas größer. Es seien im Prinzip „kleine Betriebsstellen“ mit Stromanschluss und Lüftung und allem drum und dran, sagte Ostertag.

Mit rund vier Kilometer Tiefbau rechnet Bauleiter Sascha Kirschenlohr. Insgesamt neun Kilometer Glasfaserkabel wird die Telekom dann verlegen beziehungsweise, wo bereits Leerrohre liegen, einblasen. Der Tiefbau selbst wird in etwa zwei bis drei Monaten fertig sein. Doch bis die Technik komplett installiert ist, dauert es bis weit in den Herbst hinein, so Frank Köhnlein, Teamleiter der technischen Planung.

Steht dann die Infrastruktur, wird die Telekom an das gehen, was sie „Vermarktung“ nennt, denn das schnelle Netz gibt es natürlich nicht für lau. Bisweilen sind sogar neue Router in den Wohnungen nötig. „Aber wir werden die Bevölkerung natürlich informieren und auch zu einer Informationsveranstaltung einladen“, so Ostertag. „Dann erklären wir alles genau.“ Zunächst müssen die Ilshofener also erst einmal gar nichts machen. „Nur Verständnis dafür haben, dass wir die Straßen aufreißen“, sagt Andreas Ostertag.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel