Manöver Der „Blaue Alberich“ ist unterwegs

Eine Kolonne der Bundeswehr-Logistiker.
Eine Kolonne der Bundeswehr-Logistiker. © Foto: Archiv
Region / noa 14.03.2018

380 Soldaten mit 55 Klein- und 126 Großfahrzeugen des Logistik-Bataillons 461 aus Walldürn bei Tauberbischofsheim im Ne­ckar-Odenwald-Kreis üben seit Montag bis Dienstag, 20. März, in der Region. Drei Großraum- und Schwerlasttransporter sind ebenfalls im Einsatz. Betroffen sind in erster Linie die Landkreise Ne­ckar-Odenwald, Main-Tauber, Hohenlohe und Heilbronn. Unter Umständen könnten Kolonnen der Bundeswehr aber auch im Landkreis Schwäbisch Hall auftauchen, und zwar auf dem Gebiet der Gemeinden Blaufelden und Schrozberg. Autobahnen, Bundes- und Landstraßen werden von den Bundeswehrfahrzeugen bei der Übung genutzt.

Laut Übungsmeldung findet das Manöver im „freien Gelände“ statt, die „originäre Übungstätigkeit“ der Truppe ausschließlich in Kasernen- und Übungsanlagen. Beim „Blauen Alberich“ handelt es sich laut Informationen, die dieser Zeitung vorliegen, um eine logistische Übung „vor dem Hintergrund eines Szenarios der kollektiven Bündnisverteidigung (Spannungsfall)“. Manöver- und Sicherungsmunition werde mitgeführt, ein geringer Einsatz von Manövermunition sei angedacht. Gepanzerte Fahrzeuge sind nicht im Einsatz.

Sinn und Zweck des „Blauen Alberichs“ ist die Erkundung und Beziehung von Einsatzräumen, die Herstellung der logistischen Arbeitsbereitschaft,  Betrieb und Versorgung aus logistischen Einrichtungen sowie das Zusammenspiel und Verlegen von Einsatzkräften über längere Distanzen.

Eine Nachfrage dieser Zeitung nach weiteren Informationen zu der Bundeswehr-Übung ist bis gestern Abend unbeantwortet geblieben.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel