Rommelag Rommelag auf Achema: Datendiode für Sicherheit

Ralf Bouffleur und Gert Hansen tauschen sich über die Datendiode aus, die einen Zugriff Fremder auf die Rommelag-Maschinen unmöglich macht.
Ralf Bouffleur und Gert Hansen tauschen sich über die Datendiode aus, die einen Zugriff Fremder auf die Rommelag-Maschinen unmöglich macht. © Foto: just
Frankfurt/Schwäbisch Hall / Jürgen Stegmaier 13.06.2018
Das Unternehmen aus Sulzbach-Laufen gründet eine Tochtergesellschaft, die ihren Sitz in Karslruhe hat. Auf der Achema in Frankfurt wird ein neues Konzept vorgestellt.

Die Achema ist neben der Interpack eine der ganz wichtigen Messen für uns“, erklärt Ralf Bouffleur, Vize-Präsident der Rommelag-Unternehmensgruppe, die alleine im Kochertal in drei Firmen über 1500 Mitarbeiter beschäftigt. Er macht deutlich, dass das Unternehmen bei der Achema keine Maschinen zeigt, so wie früher, sondern den Schwerpunkt auf die Darstellung neuer Inspektionsmöglichkeiten und Digitalisierungslösungen legt. Über 3D-Animationen, die auf LED-Panels dargestellt werden, erklärt Rommelag das gesamte Maschinenspektrum. „Das von uns erfundene Blow-Fill-Seal-Verfahren gibt es nun seit über 50 Jahren und auch unsere Maschinenbaukompetenz kennt in der Branche inzwischen jeder“, so der Geschäftsführer.

Ganz prominent stellt Rommelag sein neues Digitalisierungskonzept vor. Vorausgegangen war die Gründung der Rommelag iLabs GmbH, in der 15 IT-Experten in Karlsruhe ausschließlich an diesen neuen Fertigungs- und Steuerungsprozessen der Zukunft arbeiten.

Was die Datensicherheit anbetrifft legt Rommelag iLabs ein neues Konzept vor: Mittels einer Datendiode könne das Unternehmen seinen Kunden eine sichere Datenverbindung der Maschinen garantieren. „Die Diode sendet nur, sie empfängt nicht. Es kann also niemand rückwärts unerlaubt auf die Maschine zugreifen“, erklärt Ralf Bouffleur.

Gert Hansen, Bruder von Rommelag-Chef Bernd Hansen, führt dieses Projekt der Rommelag iLabs. Ralf Bouffleur nennt Gert Hansen den Master Mind der Rommelag iLabs. Gert Hansen bezeichnet die Datendiode als eine „Hardware-basierte Einwegkommunikation“.

Diese Möglichkeit war vielen Kunden bisher noch nicht bekannt. Entsprechend positiv sei die Resonanz bei ersten Gesprächen mit den Besuchern in Frankfurt. „Es spricht sich herum. Viele Kunden melden sich noch kurzfristig an und lassen sich das Gesamtkonzept persönlich erklären und vorführen.“

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Millonen Behältnisse werden täglich von Rommelag-Maschinen befüllt.

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