„Unser Kernteam ist jetzt auf mehr als 20 Leute angewachsen. Das erleichtert es, die Aufgaben zu verteilen“, berichtet Martin Müller, einer der CCC-Hauptakteure aus Bühlertann. Mittlerweile unterstützen auch junge Leute aus Vellberg und Honhardt das um witzige Ideen niemals verlegene Team. Laut Müller hat das kürzlich abgehaltene Online-Meeting der Crew zu mehr als genug neuen Vorschlägen für die nächsten Wochenshows, die über den Youtube-Kanal CCC-OberesBuehlertal frei Haus geliefert werden, geführt. „Jetzt müssen wir uns überlegen, was unter den Corona-Einschränkungen realisierbar ist – das ist derzeit die größte Herausforderung, weil wir nie zu mehreren zusammen sein können“, stellt Müller klar.
Geplant ist nach dem Erfolg der Fünf- und Zehn-Kilometer-­Laufstrecke eine weitere sportliche Aufgabe. „Und etwas, bei dem es auf Geschicklichkeit ankommt“, verrät er. Auch eine soziale Aktion haben sie wieder ins Auge gefasst. Für die Weihnachtspostaktion für Seniorenheime hat das Team viel Lob und Unterstützung bekommen.
Nach dem Vorbild der Radiosendung „SWR3 spielt verrückt“ will das CCC-Team im neuen Jahr eine eigene Musikwunschsendung kreieren. „Dann können die Leute zu ihren Songs berichten, was sie damit verbinden“,
beschreibt Martin Müller die Idee.
Aus einer Umfrage, an der sich fast 250 Personen beteiligt haben, hat die CC-Crew schwarz auf weiß erfahren, wie gut ihr Konzept beim Publikum ankommt. „Tim Taler, der Dorfpolizist, die Baustellenstorys und unsere Aktionen sind definitiv die Highlights. Noch ausbauen wollen wir das Interviewformat“, kündigt Martin Müller an. Außerdem haben er und sein Bruder Michael beschlossen, künftig das Team, das hinter den Kulissen aktiv ist, mehr in den Vordergrund zu rücken. „Wir geben die Moderation der Wochenshow gern auch mal an andere ab“, sagt er. Am 16. Januar soll die erste Wochenshow mit den Alternativ-Moderatoren ausgestrahlt werden. Das absolut professionell wirkende Studio mit drei Kameras hat Martin Müller übrigens in seinem Wintergarten aufgebaut. „Sonst versuchen wir, möglichst alles draußen zu machen“, erklärt er.
Eine Auswertung des CCC-Youtube-Kanals zeigt den Erfolg: 9746 Mal wurden die Videos aus dem Bühlertal bis zum 29. Dezember abgerufen, darunter sogar elf Mal aus der Schweiz, und 965 Stunden lang gestreamt. Mittlerweile dürfte die 1000-Stunden-Schallmauer schon deutlich durchbrochen sein.

Info Die Videos sind unter dem Suchbegriff „CCC-OberesBuehlertal“ auf Youtube zu finden.