Schwäbisch Hall / Jürgen Stegmaier Kongress-Gründer Walter Döring betont den Klimaschutz. Bausparkassen-Chef Reinhard Klein spricht über Veränderung und Verantwortung.

Beat Balzli, Chefredakter des Hauptveranstalters Wirtschaftswoche betonte, dass der Haller Kongress immer „schöner, größer und wichtiger“ werde. Der Wirtschaftsboom der zurückliegenden zehn Jahre gehe vorüber. Von großer Bedeutung sei es, durch Innovationen Brücken in die Zukunft zu bauen. „Der Kampf der Supermächte USA und China wird das 21. Jahrhundert nachhaltig prägen“, vermutet der Schweizer. Besteht Grund zur Panik? „Nein, noch nicht.“

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat am Mittwoch zu den Teilnehmern des Weltmarktführer-Kongresses gesprochen.

Hoher Druck

Dass die Herausforderungen der Digitalisierung für etablierte Unternehmen am größten sind, machte Reinhard Klein deutlich. Der Vorstandschef der Bausparkasse Schwäbisch sprach von Prozessen großer Veränderung, völlig veränderten Anforderungen an die Mitarbeiter, neuen Geschäftsmodellen.

Die Herausforderungen der Digitalisierung erfordere, dass sich ein Unternehmen auf eine Vielzahl von Aktionssträngen einlassen müsse und sich nicht länger allein auf das klassische Geschäft konzentrieren könne. Das Management der Unternehmen stehe unter hohem Druck, so Reinhard Klein bei seiner Ansprache als Hausherr. Denn im Falle des Scheiterns, seien nicht äußere Umstände Schuld. Allein das Management trage die Verantwortung für die Entwicklungen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat am Mittwoch zu den Teilnehmern des Weltmarktführer-Kongresses gesprochen.

5500 Bäume

Für jeden der rund 550 Kongressteilnehmer würden die Veranstalter zehn Bäume pflanzen. Mit dieser Nachricht überraschte Gipfeltreffen-Gründer Walter Döring zum Auftakt in der Bausparkasse. Am Vorabend sei er von einigen Gästen auf das Thema Klimaschutz angesprochen worden.

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