Ilshofen Blessing: Ödland gut geeignet

Ilshofen / Ute Schäfer 07.06.2018
Die Erddeponie in Steinbächle soll eine Fotovoltaikanlage er­hal­ten. Das Kreis­pla­nungs­amt wird einbezogen.

 Im südöstlichen Teil der Erddeponie in Steinbächle steht die Rekultivierung an. Nun will die Eigentümerfamilie dort auf einem Hektar eine Fotovoltaikanlage errichten. Dazu ist ein Bebauungsplan nötig. Diesen Plan soll das Kreisplanungsamt erarbeiten, so der Gemeinderat. Die Kosten wird der Investor tragen.

„Die Eigentümerfamilie hat sich bereits mit dem Landratsamt in Verbindung gesetzt und auch der Ortschaftsrat hat nichts dagegen“, erklärte Hauptamtsleiter Klaus Blümlein und erinnerte an eine Erddeponie in Nieder­steinach, für die es dasselbe Ansinnen gab. Dort steht die Anlage seit mehreren Jahren.

„Für mich ist das ein Projekt, das uns in der Energiewende weiterbringt. Es ergänzt die Windkraft, die wir schon haben, gut“, sagte Bürgermeister Martin Blessing mit Blick auf das Klimaschutzkonzept, das der Rat noch vor seiner Zeit verabschiedet hatte. „Dieses Ödland ist für Fotovoltaik gut geeignet.“ Wie die Rekultivierungspläne aussähen, wollte Gemeinderätin Rosalinde Wahl wissen. Die bestehenden Pläne müssten für die Anlage in jedem Fall abgeändert werden, antwortete Blümlein. „Aber das ist alles Sache des Landratsamts. Die müssen auch die Gutachten mit einbeziehen.“

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel