"Bei uns ist es ein massives Problem, aber auch bei den Mitveranstaltern", erläutert Thorsten Hauck, persönlicher Referent des Oberbürgermeister

Hermann-Josef Pelgrim hat eine Grippe-Erkrankung bereits Anfang Januar hinter sich gebracht. Kürzlich waren Mitarbeiter des halben Eigenbetriebs Touristik und Marketing im jeweiligen Krankenbett. Nun sind zu wenige Menschen auf den Beinen, um den Bildungskongress vorzubereiten.

"Der für den 14. März vorgesehene dritte Schwäbisch Haller Bildungskongress ,Willkommenskultur neu denken und gestalten - Vielfalt und Integration in der Bildung' muss ausfallen", teilt die Stadtverwaltung mit.

Der Kongress hätte unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg gestanden. Veranstalter gewsen wären die Stadt sowie der Verein für nachhaltige Bildung und Schulentwicklung (nbs), die Akademie für Management Heilbronn-Franken, die Landesakademie auf der Comburg sowie die Bildungsregion und die Bausparkasse.

Erste Bürgermeisterin Bettina Wilhelm bedauert die Absage: "Wir haben ein großes Interesse an diesem aktuellen Thema feststellen können, das eine Daueraufgabe für die nächsten Jahre in den Kommunen sein wird." Vorstellbar ist deshalb laut Wilhelm, die Thematik zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufzugreifen.

Dietmar Dekrell vom Verein für Nachhaltige Bildung ergänzt: "Wir möchten mit den Menschen und Institutionen, die sich hier einbringen wollen, im Dialog bleiben. Deshalb erhalten alle bereits angemeldeten Teilnehmer die entsprechenden Tagungsunterlagen und weitere Materialien von uns zugesandt. Darüber hinaus werden wir die Voraussetzungen schaffen, einen Austausch aller engagierten Organisationen auf elektronischem Weg zu ermöglichen."

Ein Schwäbisch Haller Arzt geht pragmatisch gegen Neuerkrankungen vor: Morgens werden die Patitenten versorgt, die nicht an Grippe leiden. Erst am Nachmittag sind alle Virusinfizierten dran. Vielleicht hätte eine solche Vorgehensweise den Kongress gerettet?