Geselligkeit Besucherrekorde beim Bretzinger Gartenfest

Michelbach / Rainer Richter 10.07.2018
Das Gartennest in Gschlachtenbretzingen wird am Samstagabend regelrecht überrannt.

Das Glück ist mit den Tüchtigen. Besorgte Blicke in den Himmel sind am Freitag, dem Festbeginn, nicht selten. Jetzt hat man eine Woche jeden Abend mit 25 Mann geschuftet, um das Gartenfest vorzubereiten, da möchte man doch auch schönes Wetter haben, um ausgiebig feiern zu können.

Marc Reichert, der Vorsitzende der Bretzinger Gartenfreunde, gibt sich optimistisch: „Unser tolles Team hat in der Aufbauwoche Großartiges geleistet, da hoffen wir auf strahlenden Sonnenschein am Wochenende.“ Man hat sich für 2018 viel vorgenommen. Der alte Schuppen wurde abgerissen und dafür ein Zelt samt Innenausbau aufgestellt. Auf vielfachen Wunsch gibt es an der Bar Gin Tonic mit Limone oder Gurke. Stolz wird die Basis des beliebten Getränkes präsentiert: Finsbury London Dry Gin.

Das Fass für die Bierprobe am Freitag wird von Marc Reichert in Lederhosen, Haferlschuhen und rot-weiß kariertem Hemd
angestochen. Bürgermeister Werner Dörr hat ihm die Show überlassen. Als Einlage ist Bierkrugstemmen angesagt. Zuerst stellen sich zwölf Damen der Konkurrenz, danach eine Herrenriege. Reichert übernimmt die Moderation: „Ich reiche euch euer Handwerkszeug. Bierkrüge in die Hand, die Arme nach vorne ausstrecken! Auf die Plätze, fertig, los!“ Was so harmlos aussieht, ist jedoch ein Kraftakt, den manche der Damen unterschätzt haben. Schnell sinken die Arme oder werden angewinkelt, um etwas länger durchzuhalten.

Sarina Schön gewinnt das sportliche Duell. Sie hält 2:53 Minuten durch. Die Siegesprämie, wie könnte es anders sein: ein Fässchen Bier. Bei den Herren gewinnt Damian Stolle mit 3:40 Minuten.

Ein genialer Abend

Am Samstag legt DJ Schürze auf. Er ist mit seiner musikalischen Mischung bei Jung und Alt beliebt. Marc Reichert resümiert: „Der Abend war richtig genial. Über 1000 Besucher kamen. Wir hatten ein volles Haus. Eine tolle Party.“

Der Sonntag, der Familientag, ist Hauptkampftag im Gartennest. Mit Frühschoppen, Mittagessen und später Kaffee und Kuchen steht das Kulinarische im Vordergrund. Die Gartenfreunde mit ihren T-Shirts und bestickten Schürzen schwingen die Kochlöffel und haben alle Hände voll zu tun. „In Fragen der Versorgung sind wir autark“, berichtet Marc Reichert stolz. „Wegen der Keime im Wasser haben wir einen eigenen 1000-Liter-Tank aufgestellt, um das Wasser nicht abkochen zu müssen.“

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