Mainhardt Besonderes Flair bei „Lammsee in Flammen“

Mainhardt / Oliver Färber 17.07.2018
Die Freiwillige Feuerwehr hat am Wochenende viele Gäste: Ihr Fest unter dem Motto „Lammsee in Flammen“ findet großen Zuspruch.

Es herrscht ein besonderes Flair nahe der B 14 am Samstagabend in Mainhardt. Die Besucher drängen sich am Lammsee, treffen sich, reden miteinander, schlemmen – und lauschen der Livemusik. Bunte Lichter, die am Ufer und an den Wegen flackern, sorgen für ein besonderes Ambiente. „Lammsee in Flammen“ lautet das Motto beim Fest der freiwilligen Feuerwehr. Dazu gehören nicht nur die Teelichte, spät am Abend wird es noch romantischer: Mit Trockeneis erzeugen die Veranstalter Nebel über dem See. Ein großes Feuerwerk mit passender Musik erstaunt die Besucher.

„Das bedeutet schon Gänsehautfeeling“, meint Matthias Albrecht, bei der Feuerwehr für Pressearbeit zuständig. Dafür wurde und wird auch geschuftet. Rund 50 Helfer – Aktive, Alterskameraden, Jugend und Angehörige – packen an. Alleine das Aufstellen und Anzünden der rund 4000 kleinen Lichter hat rund fünf Stunden Arbeit gekostet. „Das haben diesmal unsere 13 Kids von der Jugendfeuerwehr gemacht“, verrät er.

Nicht nur der Samstag, auch der Freitag sei diesmal sehr gut besucht gewesen. „Das haben wir dem Wetter zu verdanken“, ist sich Albrecht sicher. Das Sommernachtsflair komme bei den Menschen an. Und selbst am Sonntag, als es am Nachmittag zu regnen beginnt, bleiben die Menschen unter dem Dach der Zelte sitzen.

Dabei habe sich gezeigt, dass auch neue Angebote ziehen. „Die Kaffeebar war am Samstag und Sonntag ausverkauft“, nennt er ein Beispiel. Überhaupt habe es viel Anstrengung gekostet, die unzähligen Besucher zu verköstigen. „Wir wurden am Samstagabend regelrecht überrannt“, berichtet Albrecht. Ständig sei man unterwegs gewesen, um Nachschub zu besorgen. „Wir haben quasi den Getränkehandel leer gekauft“, meint er und grinst. So wurden rund 1200 Liter Bier an den drei Tagen ausgeschenkt. „Und am späten Samstagabend hatten wir nichts mehr zum Essen“, fügt er hinzu.

Dass sich das alles gelohnt hat, macht die Feuerwehr nicht nur an den Einnahmen fest. Albrecht habe schon viel Lob bekommen. „Auch auf Facebook gibt es viele positive Nachrichten“, hat er bemerkt. Man wolle das Fest aber weiter optimieren.

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