Das Verfahren gegen den Bestatter Jochen M. wird wohl vor dem Landgericht Heilbronn neu aufgerollt. Die Verteidigung hat Berufung eingelegt. Das Haller Amtsgericht hatte Jochen M. wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 18 Fällen zu drei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt. Es ging um den Vorwurf, M. habe Särge vertauscht. Verteidigerin Ulrike Wallot hatte Freispruch gefordert. Das Urteil des Amtsgerichts will sie noch nicht bewerten. Oberstaatsanwalt Bracharz ist von der Schuld des Angeklagten überzeugt. "Wichtig ist, dass das Amtsgericht den Fall so bewertet hat wie wir."