Das Amtsgericht hatte Jochen M. vor zwei Wochen wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 18 Fällen zu drei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt. Es ging um den Vorwurf des Särgetausches. Verteidigerin Ulrike Wallot, die Freispruch gefordert hatte, hat zwischenzeitlich Rechtsmittel eingelegt. Der Fall wird wohl vor dem Landgericht Heilbronn neu aufgerollt. Das Urteil des Amtsgerichts will sie noch nicht bewerten.

Oberstaatsanwalt Peter Bracharz ist indes von der Schuld des Angeklagten überzeugt. "Wichtig ist, dass das Amtsgericht den Fall so bewertet hat wie wir."