Schwäbisch Hall Behinderungen rund um das Haller Diak werden erwartet - Beginn ist am 8. Januar

Das Diak-Gelände gleicht momentan einer Großbaustelle. Zwischen Parkhaus und Hauptgebäude wird das Fundament für die Kinderklinik gefertigt. Auf dieses werden ab 8. Januar die vorgefertigten Module gesetzt. Foto: Marc Weigert
Das Diak-Gelände gleicht momentan einer Großbaustelle. Zwischen Parkhaus und Hauptgebäude wird das Fundament für die Kinderklinik gefertigt. Auf dieses werden ab 8. Januar die vorgefertigten Module gesetzt. Foto: Marc Weigert
SWP 04.01.2014
Die neue Kinderklinik des Diakonie-Klinikums kommt per Schwertransport. Deshalb müssen Patienten, Angestellte und Besucher des Diaks ab Mittwoch, 8. Januar mit Behinderungen bei der Anfahrt rechnen.

Die neue Kinderklinik für das Diak wurde in Neresheim gebaut. Jedes Stockwerk besteht aus eingerichteten Modulen, die im Baukastensystem zusammengefügt werden. Insgesamt 60 dieser Raumzellen werden benötigt, bis das Gesamtbauwerk aus Treppenhäusern, Behandlungsräumen, Patientenzimmern und Fluren zusammengefügt ist. Das 61. Modul ist eine Brücke, die den Neubau der Kinderklinik im zweiten Stock mit dem Hauptgebäude des Klinikums verbindet.

Für die Anlieferung ist eine besondere Logistik notwendig. Jedes der Module ist bis zu 20 Meter lang und 4,50 Meter breit, sowie 35 Tonnen schwer - vergleichbar mit vier Doppelgaragen am Stück. Auch ein zum Aufbau erforderlicher Mobilkran reist per Schwertransport an. Geliefert werden die Bauteile von den Spezialisten Felbermayr aus Nürnberg und Kübler aus Michelfeld - zunächst nach Michelfeld-Erlin, dann zum Diak.

Während der Anfahrt ist mit Behinderungen zu rechnen. Die Transporte werden in den Nächten vom Mittwoch, 8., bis Donnerstag, 16. Januar, jeweils von 20 bis 6 Uhr unterwegs sein. Die Route von Neresheim nach Michelfeld führt über die L1084 nach Ebnat und Oberkochen. Durch Aalen geht es weiter über Hüttlingen zur B19 bis Gaildorf. Von dort schwenkt man auf die L1066 bis Fichtenberg. Durch Hütten führt der Weg bis zur B14, die man bis Michelfeld-Erlin befährt.

Das letzte Stück von der Spedition Kübler zur Diak-Baustelle muss tagsüber befahren werden. Bis zu zehn Schwertransporte, zusammengefasst in drei bis vier Konvois, werden täglich zwischen 8.30 und 15.30 Uhr folgende Route befahren: Michelfeld-Erlin - L1046 - links B14 - Stuttgarter Straße (ab Salinenstraße Höhe Feuerwehr im Gegenverkehr) - Johanniterstraße - links Heilbronner Straße - links Salinenstraße - rechts Auwiesenstraße - Kreisverkehr am Diak - Diakoniestraße bis zur Parkhauszufahrt.

Wegen der Höhe von fast fünf Metern müssen die Schwertransporter den Weg über die Auwiesenstraße nehmen. Der Fußgängersteg am Diak über die Heilbronner Straße ist zu niedrig, deshalb wird in der Auwiesenstraße für den Zeitraum vom 8. bis 17. Januar ein beidseitiges Halteverbot ausgeschildert. Dies gilt auch für die Parkbuchten, in denen zeitweise Transporte geparkt werden müssen. Um einen reibungslosen Transportablauf zu gewährleisten, bitten Polizei, Ordnungsamt und Speditionen um Beachtung der Beschilderung. Auch für Besucher und Patienten des Diakonie-Klinikums kann es zu leichten Behinderungen kommen. Betroffene werden gebeten, mehr Zeit für die Anfahrt einzuplanen.

Die Route wurde zweimal vermessen und so ausgewählt, dass man möglichst ohne Aufenthalt alle Engpässe befahren kann. Störende Schilder werden am Tag vor dem Transport nochmals gangbar gemacht und geölt. Einige Wegweiser werden vorübergehend an provisorische Standorte umgesetzt. Sogar das Wetter hat man im Blick: Sollte die Witterung winterlich werden, begleitet ein eigenes Streufahrzeug die Konvois. Anwohner, Bevölkerung, Patienten und Besucher werden um Verständnis gebeten, sollte es zu Behinderungen kommen.

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