Rosengarten Bebauungsplan "Am Jakobsweg II" wird ab 24. März ausgelegt

Am Wasserturm in Uttenhofen liegt das Baugebiet "Jakobsweg I". Es soll um einen zweiten Abschnitt erweitert werden.
Am Wasserturm in Uttenhofen liegt das Baugebiet "Jakobsweg I". Es soll um einen zweiten Abschnitt erweitert werden. © Foto: Privatfoto
CHRISTA GLÜCK 22.03.2014
Der Rosengartener Ortsteil Uttenhofen soll wachsen. Deshalb hat die Gemeinde den Bebauungsplan "Am Jakobsweg II" entworfen. Er wird ab Montag für alle zur Einsicht im Rathaus ausliegen.

Bürgermeister Jürgen König informierte im Gemeinderat über die frühzeitige Beteiligung von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange. Dazu gab es vom Gemeinderat einige Abwägungen, die in den Entwurf eingearbeitet wurden. Darauf ging der Bürgermeister kurz ein. Das Straßenbauamt stimmte zu, dass die Zufahrt Häuslesäcker von der Kreisstraße ermöglicht wird. Erhalten bleiben das Heckengehölz Elsterwäldle südlich der Riedener Straße und größere Grünflächen nördlich der Kreisstraße.

Der bebaute Bereich Eltzgasse wurde teilweise aus dem Plan herausgenommen. Ein Eigentümer und ein Anlieger brachten Anregungen für das Baugebiet südlich der Riedener Straße vor. "Es ist zu beider Zufriedenheit gelöst worden", sagte König. Es gibt dort drei Bauplätze mit jeweils zwei Wohnungen. Am 18. März 2013 wurde die Aufstellung für den Bebauungsplan beschlossen. Am 14. Oktober wurde nach Abwägung der vielen Anregungen der Vorentwurf festgelegt. Danach wurde der Entwurf des Bebauungsplanes erarbeitet.

Planer Hans Mühleisen vom Ingenieurbüro für Vermessung und Planung Koch + Käser aus Untergruppenbach informierte über den Entwurf. Das Baugebiet umfasst sieben Hektar, drei Hektar davon sind reine Wohnbaufläche mit 56 Bauplätzen, 0,3 Hektar sind Mischgebiet. Festgelegt sind im Wohnbau Einzel- und Doppelhausplätze, keine Reihenhäuser.

Geplant ist eine Hauptdurchgangsstraße, 15 Meter breit mit Fahr- und Gehweg, die Nebenerschließungswege sind zwischen 6 und 8,50 Meter breit. Wichtig ist auch der Umweltbericht, den Thomas Hauptmann, Planlandschaft Nürtingen, erarbeitet hat. Die Beeinträchtigung des Schutzgutes Boden könne durch die Pflanzung von Bäumen auf öffentlichen Grünflächen und den Baugrundstücken kompensiert werden. Weiterer Ersatz im Wert von 30.000 Euro müsse außerhalb des Baugebietes umgesetzt werden. "Es ist ein ausgereifter Entwurf", betonte der Bürgermeister. Der Entwurf wurde vom Gemeinderat anerkannt. Ab Montag, 24. März, erfolgt die öffentliche Auslegung.