Schwäbisch Hall / gög Ein Hubschrauber über Schwäbisch Hall hat kurz für Aufsehen gesorgt.

Ein Hubschrauber der Bundespolizei ist am Mittwoch kurz über Schwäbisch Hall geflogen. Wie Daniel Kroh, Sprecher der Bundespolizeidirektion in Stuttgart, auf Nachfrage mitteilt, machte der Hubschrauber Aufklärungsflüge in der Region. Das bedeutet: Die Besatzung sucht nach geeigneten Landeplätzen, falls eines Tages Einsatzkräfte mit Hubschraubern eingeflogen werden müssen.

Dem Lkw-Fahrer, der 2015 schon an der Sehenswürdigkeit von Langenburg hängenbleibt, passiert das Missgeschick erneut.

Laut dem Sprecher der Bundespolizei sind Bahnstrecken besonders im Fokus – für Einsätze dort ist die Bundespolizei verantwortlich: „zum Beispiel, wenn zum Beispiel zwei Züge auf einer Bahnstrecke zusammenstoßen. Dann geht wertvolle Zeit verloren, wenn, wenn erst dann ein Ort gefunden werden kann, an dem ein Helikopter landen kann“, so Kroh. Dafür werden auch Luftaufnahmen von der Region fotografiert.

Hubschrauber fliegt tief

Bei diesen Einsätzen fliege der Helikopter recht tief, um das Gelände auskundschaften zu können, so der Sprecher weiter. Wenn Personen gesucht werden müssen, fliegt der Hubschrauber höher.

Die Pressestelle in Stuttgart hatte einen Einsatz des Hubschraubers über Twitter angekündigt. Jedoch war dort vom Luftraum über Schorndorf, Backnang, Waiblingen, Winnenden und Geislingen die Rede – nicht von dem über Hall:

Der Hubschrauber war am Dienstag und Mittwoch für die Aufklärungsflüge im Einsatz. Über Schwäbisch Hall konnte die Besatzung zusätzlich fliegen, weil die anderen Orte frühzeitig abgeschlossen werden.

Das war der erste Aufklärungsflug in dieser Form in dieser Region.

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