„Es ist gut, dass es in Vellberg wieder ein Volkshochschulprogramm gibt. Das stärkt das Bildungsangebot vor Ort und ist ein schöner Mosaikstein für die Attraktivität und Lebensqualität der Stadt“, freut sich Bürgermeisterin Ute Zoll.

Dr. Christine Werkstetter ist Historikerin, war lange an der Universität Augsburg in Lehre und Forschung beschäftigt und interessiert sich für Kunst, Literatur, Kulturgeschichte, Frauengeschichte sowie Fragen des Miteinanders der Generationen und der Kulturen. Sie ist als freie Autorin, Übersetzerin und Referentin tätig. 2012 kam sie mit ihrem Mann nach Schwäbisch Hall. Anfang 2017 ziehen sie in die Vellberger Kreuzäckersiedlung. „Die Freude, Wissen aufzunehmen und Wissen weiterzugeben, begleitet mich seit langem. Daher werden mich die Teilnehmer gelegentlich auch als Dozentin im Programm finden“, zitiert die VHS sie in einer Pressemitteilung. Sie freue sich darauf, die Menschen, Vereine und Initiativen in und um Vellberg kennenzulernen und ein vielfältiges Kurs- und Veranstaltungsprogramm zu organisieren. „Kultur und Geschichte, Kunst und praktisches Kunstschaffen, das passt zu Vellberg. Dr. Werkstetter hat viele Ideen, um die Außenstelle Vellberg neu zu beleben und ein eigenes Profil zu entwickeln“, sagt VHS-Geschäftsführer Thomas Gerstenberg.

Zuletzt gab es vier verschiedene Leiterinnen der Vellberger VHS-Außenstelle. Der Grund dafür? Gerstenberg sieht einen Grund dafür, dass es nach der langjährigen Außenstellenleiterin Roswitha Schäfer nicht gelang, nahtlos anzuschließen. „Ist der Faden erst einmal gerissen, dann wird es immer schwieriger, neu daran anzuknüpfen. Hier braucht es sehr viel Geduld und einen langen Atem für einen Neuaufbau, um das neue Programm und die neue Leitung bei bisherigen und neuen Zielgruppen bekannt zu machen“, so der VHS-Geschäftsführer. Auch Bürgermeisterin Ute Zoll räumt ein: „Kurse zu organisieren, die gut nachgefragt werden, ist nicht einfach, und wenn es mal einen Stillstand gab, ist es schwer, bei Null anzufangen“, meint sie. Sie hofft auf einen guten Start der neuen VHS-Mitarbeiterin und verspricht, sie mit Räumen und bei der Kursanmeldung im Rathaus zu unterstützen. „Als Historikerin hat sie sicher einen anderen Ansatz als ihre Vorgängerinnen, wird aber auch Bewährtes aufgreifen“, stellt sie fest.