Schwäbisch Hall "Weiße Rose" beeindruckt Schüler

Stadtarchivar Folker Förtsch führte in die Weiße-Rose-Ausstellung ein. Privatfoto
Stadtarchivar Folker Förtsch führte in die Weiße-Rose-Ausstellung ein. Privatfoto
Schwäbisch Hall / PM 19.11.2014
Eine Ausstellung an der evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik zum Thema "Weiße Rose" ist jetzt in Schwäbisch Hall eröffnet worden. Das Motto: "Beweist durch die Tat, dass ihr anders denkt!"

Folker Förtsch, Leiter des Stadtarchivs Crailsheim, führte die Schüler der evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik dieser Tage in die Ausstellung "Die Weiße Rose" ein. Diese Wanderausstellung des Weiße-Rose-Arbeitskreises Crailsheim und des Stadtarchivs Crailsheim regt anschaulich mit 18 Fahnen zum Nachdenken und Weiterdenken an.

Förtsch führte aus, dass die Mitglieder der Gruppe zunächst von der NS-Bewegung begeistert und Mitglieder der Hitlerjugend waren. Persönliche Erlebnisse, nicht nachvollziehbare Verbote und die Beschäftigung mit politischen und philosophischen Fragen, führten zur Ablehnung des NS-Regimes.

Die Ausstellung nimmt einen mit hinein in die Auseinandersetzung. Es sind weniger die Lebensgeschichten der Mitglieder der Weißen Rose im Blick, sondern vielmehr werden Schriftzeugnisse und Redeausschnitte nationalsozialistischer Ideologie den Flugblattzitaten und Briefen von Hans und Sophie Scholl gegenübergestellt. Damit wird die Thematik folgerichtig aktuell. Info Die Ausstellung ist noch bis 12. Dezember in der Fachschule für Sozialpädagogik im Komberger Weg 53, Schwäbisch Hall, zu sehen.

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