Schwäbisch Hall "Hoffnung gründet auf Jesus"

Pfarrerin Bärbel Koch-Baisch, Vorstandsvorsitzender Pfarrer Hans-Joachim Lenke und kaufmännischer Vorstand Dr. Frank Mau (von links). Foto: Diak
Pfarrerin Bärbel Koch-Baisch, Vorstandsvorsitzender Pfarrer Hans-Joachim Lenke und kaufmännischer Vorstand Dr. Frank Mau (von links). Foto: Diak
PM 19.11.2013
In der voll besetzten Auferstehungskirche des Diaks sind Pfarrerin Bärbel Koch-Baisch als Oberin und geschäftsführende Pfarrerin sowie Dr. Frank Mau als kaufmännischer Vorstand in ihre Ämter eingesetzt worden.

"Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus", so steht es am Eingang des Mutterhauses im Evangelischen Diakoniewerk. Der Vers aus dem ersten Korintherbrief war zentraler Bestandteil des Festgottesdienstes. Pfarrer Hans-Joachim Lenke betonte: "Im Diak lebt Hoffnung, die auf Jesus Christus gründet." Mit Pfarrerin Bärbel Koch-Baisch und Dr. Frank Mau sind neue Hoffnungsträger im Werk, die das Diak auf seinem zukünftigen Weg weiterentwickeln. Wichtig seien dabei in gemeinsamer Verantwortung Fachlichkeit, Wirtschaftlichkeit und das diakonische Profil in Einklang zu bringen. Die Menschen im Diak brauchen Hoffnung, der Neubau auf dem Gelände ist eine große Aufgabe und Chance, auf dem Grundstein, der 1886 gelegt wurde.

Pfarrerin Bärbel Koch-Baisch und Dr. Frank Mau wurde der Segen Gottes für ihre zukünftigen Aufgaben im Diak zugesprochen. Die neue Oberin zitierte aus dem Text eines Bauschildes vor dem Klinikum: "Das Diak wird neu - wir bauen für Sie." Das Wir stehe in diesem Fall für alle Diak-Mitarbeiter, denn nur wenn alle mithelfen, werde das Projekt Neubau gelingen.

In einem Grußwort nahm auch Aufsichtsratsvorsitzender Ehrhard Steffen die zentrale Bedeutung der Mitarbeitenden auf, denn alle werden gefordert sein, wenn es darum gehe, das Diak fit für die Zukunft zu machen. "Viele Krankenhäuser sind von Schließungen und damit vom Verlust der Arbeitsplätze betroffen. Wir machen das Gegenteil. Wir investieren, weil wir an die Zukunft glauben", so Steffen.

Pfarrer Hans-Joachim Lenke dankte abschließend Schwester Margarete Mühlbauer, die als stellvertretende Oberin mit sehr großem Engagement die zweijährige Vakanz überbrückt hatte.

Da die neue Kinderklinik in der Neubauphase als Erstes sichtbar sein wird, berichtete Prof. Dr. Andreas Holzinger, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, über Neuerungen, die es im Bereich der Frühgeborenen-Intensivstation geben wird. Dort entstehen Mutter-Kind-Einheiten. Mütter können bei ihren zu früh geborenen Kindern sein, eine enge Bindung aufbauen und ihr Kind bestmöglich in seiner Entwicklung unterstützen. Deshalb wurde das Opfer des Gottesdienstes diesem Projekt gewidmet.Info Auf www.dasdiak-klinikum.de macht eine Webcam die Fortschritte des Kinderklinikneubaus für die Öffentlichkeit sichtbar.