Der Chefarzt vom Haller Diakonie-Klinikum wird in der Ärzteliste unter den besten Ärzten in der Rubrik „Risikogeburt und Pränataldiagnostik“ geführt. „Auswahlkriterien für das Ranking sind nach Focus-Angaben zum einen die Empfehlung von niedergelassenen Medizinern, anderen Klinikchefs, Patientenverbänden oder Selbsthilfegruppen“, wie es in einer Mitteilung heißt. „Nur bei überdurchschnittlich häufigen Empfehlungen kommt ein Mediziner überhaupt in die engere Auswahl für die Liste.“

Zusätzlich seien „große Umfragen“ medizinischer Fachgesellschaften und wissenschaftlicher Publikationen in die Auswertung mit eingeflossen. Die Richtlinien des Magazins seien „streng und von außen nicht beeinflussbar“.

„Mit Vorsicht zu genießen“

„Ich freue mich sehr über die erneute Auszeichnung,  aber das ist nicht nur eine Einzelleistung, diese Bewertung gilt der Arbeit des ganzen Teams der Frauenklinik“, sagt Rempen. „Natürlich ist so eine Liste immer mit Vorsicht zu genießen. Sie zeigt aber auch, dass erstklassige Medizin auch im ländlichen Raum  wahrgenommen wird.”

Der Chef der Haller Frauenklinik sei auch als Forscher, „insbesondere in der Krebsmedizin, überregional angesehen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Jährlich seien im Diak bei den Geburtenzahlen neue Zuwächse zu verzeichnen. „Mir war es immer ein großes Anliegen, hier in Schwäbisch Hall eine überregionale Anlaufstelle für Risiko- und Problemgeburten anzubieten. Gerade dann, wenn es schwierig wird, brauchen Mütter und Familien eine zentrale und gut erreichbare Geburtsklinik“, sagt Rempen. Auch die Diak-Geschäftsführung freut sich über die Focus-Auszeichnung. „Das zeigt, dass die Frauenklinik zu den besten im Land gehört. Wir wissen um die  Kompetenz und Leistungsfähigkeit, die  Professor Rempen in der Frauenklinik etabliert hat“,  betont Geschäfts-
führer  Dr. Frank Mau.