Schwäbisch Hall "Frühe Zeiten, ferne Klänge" in Sankt Michael

Die Kantorei an Sankt Michael in Hall tritt am Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag genannt, in der Michaelskirche auf. Es werden selten zu hörende Werke aus der Frührenaissance und dem Frühbarock gespielt. Privatfoto
Die Kantorei an Sankt Michael in Hall tritt am Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag genannt, in der Michaelskirche auf. Es werden selten zu hörende Werke aus der Frührenaissance und dem Frühbarock gespielt. Privatfoto
Schwäbisch Hall / SWP 13.11.2014

In der Michaelskirche in Schwäbisch Hall wird am Totensonntag, 23. November, das traditionelle Konzert der Kantorei St. Michael aufgeführt. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Präsentiert wird das Programm "Frühe Zeiten - Ferne Klänge". Dabei sind selten zu hörende Werke der Frührenaissance und des Frühbarock zu hören: Teile eines Requiems (Missa pro defunctis) von Johannes Ockeghem (1410 - 1497) und das geistliche Lied "Ich wollt, das ich daheime wär" von Heinrich von Lauffenberg (1390 - 1460) für Chor und Streicherconsort. Gespielt werden auch drei mehrchörige Werke von Heinrich Schütz (1585 - 1672), nämlich Psalm 84 "Wie lieblich sind deine Wohnungen" für zwei vierstimmige Chöre, außerdem Basso Continuo aus den Psalmen Davids 1619 - "Saul was verfolgst Du mich" für sechsstimmigen Favoritchor, zwei vierstimmige Capellchöre, zwei Obligatinstrumente. Auch Basso Continuo aus den Symphoniae sacrae III 1650 wird präsentiert. Die Besucher hören auch Psalm 24 "Domini est terra" - Geistliches Konzert für zwei vierstimmige Favoritchöre, zwei vierstimmige Capellchöre, dreizehn Obligatinstrumente und Basso Continuo.

Die Ausführenden sind die Kantorei St. Michael und das Orchester an St. Michael. Die Leitung hat Kurt Enßle.

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