Schwäbisch Hall / JOCHEN HÖNESS Historische Lebensläufe und Heiratsverträge online: Auf der Jahreshauptversammlung stellte die Geschichts-Werkstatt ihren neuen Internetauftritt vor.

Die Geschichts-Werkstatt, Förderverein des Stadtarchivs und Kreisarchivs Schwäbisch Hall, blickte auf ein arbeitsames Geschäftsjahr 2015 zurück. In ihrer Jahreshauptversammlung wies die erste Vorsitzende Annette Imkampe in ihrem Rückblick auf die zahlreichen Stadt- und Kellerführungen sowie Vorträge hin.

Rechtzeitig zur Jahreshauptversammlung konnte die Geschichts-Werkstatt ihren neuen Internetauftritt präsentieren. Über die Webseite ist auch die so genannte „Migrationsdatenbank“ mit rund 1300 Namen abrufbar. Die Datenbank enthält teilweise ausführliche Lebensläufe zu einzelnen Auswanderern. Außerdem sollen künftig Urkunden aus dem 12. bis 18. Jahrhundert digital einsehbar sein. Das Staatsarchiv Ludwigsburg digitalisierte bereits rund 3000 Urkunden und das Stadtarchiv Schwäbisch Hall plant die Digitalisierung von weiteren 4000 Urkunden aus dem ehemaligen reichsstädtisch-hällischen sowie 700 Urkunden aus dem Comburger Bestand. Digitalisiert werden sollen außerdem 100 Meter Archivgut, vor allem Inventuren, Teilungen und Heiratsverträge. So sollen die Akten für Familienforscher zugänglich sein.

In den nächsten Wochen stehen noch zwei Buchvorstellungen auf dem Programm: zunächst am Dienstag, 9. August, um 18 Uhr in der Alten Schule in Sittenhardt. Andreas Maisch stellt sein Buch „Gräben, Heg und Schläg – Geschichte der Haller Landhege“ vor.

Am Montag, 14. November, um 19 Uhr, folgt dann in der Waldhalle in Mainhardt ein Vortrag zu „Seit Mainhardt württembergisch ist – die Zeit nach 1806“ von Autorin Heike Krause und Mitautor Daniel Stihler. www.geschichtswerkstatt-sha.de