Ilshofen 382 Tiere unter dem Hammer

Die Spitzenjungkuh stammte von Otto Hennegriff aus Limbach. Sie wurde von einem Käufer aus dem Schwarzwald erworben.
Die Spitzenjungkuh stammte von Otto Hennegriff aus Limbach. Sie wurde von einem Käufer aus dem Schwarzwald erworben. © Foto: Dieter Kraft
Ilshofen / PM 13.08.2015
382 Tiere sind bei der jüngsten Zuchtrinderversteigerung der Rinderunion Baden-Württemberg in Ilshofen "unter den Hammer" gekommen.

Die Tiere wurden zügig zu konstanten, bei den Fleckviehbullenkälbern leicht steigenden Preisen verkauft.

Holsteins: Neben fünf Jungkühen kam eine Zweitkalbskuh zum Verkauf. Diese herausragende Typkuh stammte von Curblick ab, leistete zwölf Tage nach der Kalbung bereits 32 Kilo Milch und erlöste zu Recht für ihren Züchter Gerhard Bullinger aus Werdeck den Tageshöchstpreis von 1400 Euro. Die Jungkühe wurden im Durchschnitt für 1315 Euro verkauft. Hier erlösten je ein Tier von der Döhler GbR aus Creglingen sowie ein Tier von Familie Weidner aus Künzelsau mit 1340 Euro den Tageshöchstpreis.

Fleckvieh: Von den drei angebotenen Bullen wurden zwei genetisch hornlose Tiere aus der Zucht von Reinhold Haag aus Sulzbach/Murr für jeweils 2000 Euro verkauft. Etwas zügiger wie bei der letzten Versteigerung konnten 17 der 18 Jungkühe verkauft werden. Hier pendelte sich der Durchschnittspreis bei 1405 Euro ein. Die Spitzenjungkuh stammte von Otto Hennegriff aus Limbach. Die Iwinn-Tochter beeindruckte durch ihr Kaliber und ihr hervorragendes Euter in Kombination mit über 28 Kilo Milch 15 Tage nach der Kalbung. Sie ging für 1600 Euro in den Schwarzwald. Preislich übertroffen wurde sie von einer Ippo-Tochter mit 31,4 Kilo Milch vom Betrieb Eckhard Sperr aus Bölgental, die 1640 Euro erlöste.

Flott wechselten die 37, im Mittel 76 Kilo schweren Kuhkälber für durchschnittlich 3,52 Euro netto je kg Lebendgewicht. Leichte Zugewinne im Preis machten die 309 Bullenkälber. So erlösten die im Mittel 81 kg schweren Tiere einen Nettopreis von 5,88 Euro je Tier.