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Sachsenheim/Sersheim / Mathias Schmid  Uhr

Die Kreisstraße 1638 zwischen Hohenhaslach und Sersheim ist noch bis Freitag, 9. August, gesperrt (die BZ berichtete). Schon wieder, wird der eine oder andere sich an die Sperrung vergangenes Jahr erinnern. Schon damals wurde auf einem Teilabschnitt der Belag erneuert. Jetzt ist der Rest der Straße dran, genauer gesagt der Abschnitt zwischen TAL-Pumpstation und Hohenhaslach. Aber hätte man das nicht auch auf einmal erledigen können, um die aktuell ohnehin staugeplagten Autofahrer zu entlasten? Nein, sagt das Landratsamt auf BZ-Nachfrage.

Dass die Straße in zwei Schritten saniert wird, hat laut Landratsamt-Sprecherin Caren Sprinkart zwei Gründe: „Zwischen Sersheim und Hohenhaslach befindet sich eine Station der Trans-Alpinen-Ölleitung (TAL), die permanent zugängig sein muss.“ Das sei nur gewährleistet, indem man die Arbeiten aufteilt. „Zudem waren in Hohenhaslach in der Ortsdurchfahrt Arbeiten an der Wasserleitung durch die Stadt Sachsenheim notwendig“, erklärt die Sprecherin weiter, „die Planung und Koordination war zum Zeitpunkt des letzten Bauabschnittes noch nicht erfolgt.“

Laut Landratsamt liegen die Arbeiten „voll im Zeitplan“. Am Montag wurde der Asphalt eingebaut. „In den nächsten Tagen werden noch Restarbeiten wie Bankettbefestigung und Markierung erledigt, sodass einer Freigabe diesen Freitag nichts entgegensteht“, sagt Sprinkart.

Info Bis zur Öffnung der Straße läuft die Umleitung über die L 1125, durch Großsachsenheim und die L 1110 in Richtung Hohenhaslach.