Vaihingen Zum Jubiläum die kleine Gartenschau

Die Enz hat eine wichtige Bedeutung bei der kleinen Gartenschau in Vaihingen.
Die Enz hat eine wichtige Bedeutung bei der kleinen Gartenschau in Vaihingen. © Foto: ub
Vaihingen / ub 04.07.2018

Das ist eine große Freude“, so kommentierte Oberbürgermeister Gerd Maisch die Bekanntgabe, dass Vaihingen im Jahr 2029 die kleine Gartenschau ausrichten wird. Die Landesregierung hat am Dienstag bekannt geben, welche baden-württembergischen Städte die drei Landesgartenschauen ab 2026 ausrichten dürfen. Insgesamt hatten sich 14 Kommunen beworben.

Die Landesgartenschau wird 2026 in Ellwangen (Ostalbkreis), 2028 in Rottweil und 2030 in Ulm stattfinden. Das hat Agrarminister Peter Hauk (CDU) bei der Landespressekonferenz erklärt. Die kleineren Gartenschauen in den ungeraden Jahren dazwischen – die sogenannten Grünprojekte – werden 2027 in Bad Urach (Kreis Reutlingen) und 2029 in Vaihingen stattfinden.

Die Stadt habe eine gute Bewerbung gehabt und es habe gute Anzeichen gegeben, als die Bewertungskommission im April in Vaihingen war, so OB Maisch. Die Kommission habe gespürt, welches Herzblut hinter der Bewerbung stecke. Maisch: „Wir in Vaihingen haben schon 2015 mit den ersten Überlegungen für eine Bewerbung begonnen. Das war kein Schuss aus der Hüfte.“

Noch in diesem Jahr soll die Planungsleistung für die kleine Gartenschau (in Mühlacker gab es ebenfalls eine kleine Gartenschau) ausgeschrieben werden, so dass 2019 feststeht, wer das Grünprojekt an der Enz plant.

Die Enz spielt im Gartenschaukonzept eine zentrale Rolle. Sie ist die pulsierende Ader, an der sich entlang die einzelnen Entwicklungsbereiche Naherholung und Ökologie, Altstadt und städtebauliche Konversion gliedern.

Die Köpfwiesen, mit ihrer einzigartigen Lage zwischen Enz und Altstadt, sollen für die Bevölkerung geöffnet werden. Die historische Nutzung der Bürgergärten soll dennoch zum Teil erhalten bleiben und mit der neuen Nutzung als Stadtgarten verknüpft werden.

Das auf der gegenüberliegenden Seite der Enz liegende Industriegelände der Hautleimfabrik Häcker, welches zu großen Teilen brach liegt, bietet sich durch seine Nähe zur Altstadt und zur B 10 für eine zukunftsweisende städtebauliche Entwicklung an. Das Gelände der ehemaligen Gärtnerei Weller mit ihren alten Gewächshäusern bietet sich als Ausstellungsgelände im Gartenschaujahr und im Anschluss als städtebauliches Entwicklungsgebiet an. Im Bereich des Egelsee-Sportplatzes soll ein neuer Stadtstrand entstehen: die Enzterrassen. Auf einer Länge von etwa 80 Metern soll das Enzufer abgeflacht und zugänglich gemacht werden. Der Sportplatz muss dafür umziehen.

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