Sachsenheim Wie der Wald nach der Zerstörung wieder zum Leben fand

BZ 24.06.2015
Die Ortsgruppe Sachsenheim des Schwäbischen Albvereins war dieser Tage auf Wanderung im Schwarzwald beim Schliffkopf. Ziel war der nach dem Sturm Lothar benannte Lotharpfad. Los ging's am Naturparkzentrum am Ruhestein. Dort wurde die Ausstellung zum Naturpark besichtigt.

Die Ortsgruppe Sachsenheim des Schwäbischen Albvereins war dieser Tage auf Wanderung im Schwarzwald beim Schliffkopf. Ziel war der nach dem Sturm Lothar benannte Lotharpfad. Los ging's am Naturparkzentrum am Ruhestein. Dort wurde die Ausstellung zum Naturpark besichtigt. Anschließend ging die Fahrt weiter, vorbei am über 1000 Meter hohen Schliffkopf auf der Schwarzwaldhochstraße zum Ausgangspunkt der Wanderung. Über einen Abstieg mit Sandsteinen ging's auf dem Panoramaweg zum Lotharpfad. Hier konnten die naturinteressierten Albvereinler die Auswirkungen des Sturmes Lothar aus dem Jahr 1999 anschauen. Heute, rund 15 Jahre später, liegen Bäume immer noch wild durcheinander, bleich und angefressen von unzähligen Tieren, bewachsen und umschlungen von Pflanzen. Es entstand neues Leben, dank der natürlichen Waldverjüngung. Ganz ohne den Menschen, denn der darf hier nur beobachten und vom Wandel des Lebens lernen. Auf dem 900 Meter langen Pfad mit Holzstegen, Brücken und einer Aussichtsplattform, blickten die Wanderer über die Höhen des Schwarzwaldes. Fasziniert von den Eindrücken der wiederbelebten Sturmfläche ging's über verschlungene Wanderwege zurück.