Markgröningen Volles Haus beim "Gröninger Herbst"

Ein Trompetenspieler zeigte beim "Gröninger Herbst", dass man das Instrument durchaus auch unter Wasser spielen kann.
Ein Trompetenspieler zeigte beim "Gröninger Herbst", dass man das Instrument durchaus auch unter Wasser spielen kann. © Foto: Melanie Bürger
Markgröningen / BZ 23.10.2014
Der Konzertabend "Geblasen, getrommelt und getanzt" des Musikvereins Stadtkapelle Markgröningen war ein Erfolg. Viele Sparten des Vereins zeigten, was sie können.

Der Musikverein Stadtkapelle Markgröningen hat unlängst wieder seinen "Gröninger Herbst" ausgerichtet. Diesmal stand die traditionsreiche Herbstveranstaltung unter dem Titel "Geblasen, getrommelt und getanzt", und zu diesem Anlass war die Stadthalle bis auf den letzten Platz gefüllt.

Dabei wurden dem Publikum (fast) alle Instrumente des Vereins vorgestellt: Die Saxofone swingten mit "Hey Bobby", der Klarinettenmuckel war dabei, die Posaunen boten "Happy Trombones", und die Querflöten stimmten eine Melodie aus "Mary Poppins" an.

Dass das unter Wasser sehr witzig geblasene Trompetenklänge waren, musste das Publikum erst erraten, und daran schloss sich das von Thomas Bauer gekonnt geblasenes Kabinettstückchen "Macarena" an.

Der Nachwuchs, der weitgehend aus eigenen Reihen herangezogen wird, lieferte mit dem Jugendblasorchester einen noch vorsichtigen Beweis seines Könnens, spielte aber bei vielen Stücken des Programms durchaus beherzt mit.

Stilecht gewandet zog der Fanfarenzug mit seinen Landsknechtstrommeln zur "Römerfanfare" in die Halle ein. Man wähnte sich inmitten einer Karawane, als der Spielmannszug einzog. Die ebenfalls zum Musikverein gehörenden Tanzgarden der Fasnetsgilde brachten mit einem fetzigen Marschtanz und einem "Galopp" etwas Schönes fürs Auge.

Natürlich kommt beim "Gröninger Herbst" der Gesang nicht zu kurz. Der Helene-Fischer-Hit "Farbenspiel" und Frank Sinatras "New York, New York" kamen ebenso stilecht über die Bühne wie die "gar schaurige" Moritat über das Frauenzimmer Sabinchen. Passend zum Titel des Abends präsentierte der Chor "CHORona" eine witzige Instrumentenpersiflage.

Als fulminanten Schluss des Programms, das Wolfgang Milde und Christiane Liebing moderierten, spielten alle drei musikalischen Sparten mit 100 Musikern die bekannte Melodie "The good the bad and the ugly" aus dem Film "Zwei glorreiche Halunken".