Eichwald Verkauf von Grundstücken bringt mehr Geld

Bietigheim-Bissingen / Mathias Schmid 25.07.2018

Eine Zuführung an die allgemeine Rücklage von mehr als 13 Millionen Euro und Steuerausschüttungen von insgesamt knapp 1,13 Millionen Euro an die Verbandskommunen – das ist das Jahresergebnis des Zweckverbands Eichwald für das zurückliegende Jahr 2017. Die Jahresrechnung wurde am Montagabend einstimmig von den Gesandten der Gemeinderäte aus Bietigheim-Bissingen, Sachsenheim, Sersheim und Oberriexingen im Bietigheimer Rathaus verabschiedet.

Die hohe Zuführung an der Rücklage resultiert aus den Grundstücksverkäufen. Hier waren 13 Millionen Euro vorgesehen, letztlich wurden aufgrund der hohen Nachfrage und der damit mehr verkauften Fläche ein Wert von 19,7 Millionen Euro erlöst.  Für den Verband ist das Ergebnis ein Erfolg. „Durch die Fortschreibungen des Finanzamtes im Bereich der Grundsteuer verfügt der Zweckverband nunmehr über stetige und konjunkturunabhängige Steuereinnahmen in beachtlichem Umfang“, heißt es im Bericht. Dass die Einnahmen aus der Gewerbesteuer 2017 zum Unmut einiger Gemeinderäte aus den Kommunen „nur“ 1,13 Millionen Euro betrugen, begründet Verbandsrechner Lars Roller mit einmaligen Steuerrückerstattungen. Die allgemeine Rücklage beträgt zum Jahresende 2017 knapp 20 Millionen Euro. Diese Summe soll in den kommenden fünf Jahren konstant und anteilig an die Mitgliedskommunen verteilt werden.

Viel Baubetrieb

Im Gewerbepark Eichwald wurde 2017 die Süderweiterung abgeschlossen. Dort hat die Firma Segro den ersten Bauabschnitt ihres Miet-Gewerbeparks an die Firma Dräxlmaier übergeben. Zudem wird bereits ein weiteres Grundstück von Segro für den Batterie-Hersteller bebaut. Breuninger arbeitet im Süden am Waren- und Dienstleistungszentrum. Aktuell steht im Süden des Eichwalds noch ein Hektar zum Verkauf.

Wortwechsel über die Höhe der Bauwerke

Nicht zum ersten Mal gab es während der Sitzung des Zweckverbands Eichwald eine Wortmeldung über die teilweise hohen Bauwerke im Eichwald, die den Blick auf die Landschaft verderben – unter anderem das aktuell entstehende Waren- und Dienstleistungszentrum von Breuninger.

Verbandschef Horst Fiedler sieht, „dass eine gewisse Massivität der Baukörper da ist“. Allerdings verwies er auch darauf, dass dies so gewollt sei. „Es ist gewünscht, dass möglichst wenig Fläche verbraucht wird. Dann muss es eben in die Höhe gehen.“ msc

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