Vereinsticker vom 16. Januar 2016

BZ 16.01.2016

Binokel-Turnier

Dieser Tage hat der Förderverein "Freunde des SKV Sersheim" ein Binokel-Turnier des SKV ausgerichtet. Die Veranstalter registrierten eine Rekordbeteiligung von 36 Frauen und Männern. Nach drei Serien mit sehr spannenden Spielen ging Platz eins an Jochen Nigge mit einem Rekordergebnis von 8080 Punkten, Zweiter wurde der Vorstand des SKV, Gerd Langer, mit 7390 Punkten knapp vor der besten Frau, Christel Supper, mit 7210 Punkten. Die ersten fünf Teilnehmer erhielten Geldpreise, bis Platz 19 gab es noch ein Weinpräsent. Die traditionelle "schwarze Wurst" als Trost für die schlechtesten Karten ging an Magdalena Pertschy. Das nächste Turnier im SKV Vereinsheim ist am 24. Juli.

Über Hildegard von Bingen

Zum gemütlichen Nachmittag trafen sich jüngst die Sersheimer Landfrauen. Michaela Köhler aus Großgerlach informierte die Anwesenden über das Leben und Wirken der Hildegard von Bingen, geboren 1098. Sie war Heilige, Visionärin, Mystikerin, Benediktinerin, Ärztin, Naturforscherin, Künstlerin, Prophetin und Kirchenlehrerin - und, wie die Referentin meinte, erste Frauenrechtlerin. Hildegard von Bingen gilt als eine der großen Frauengestalten des deutschen Mittelalters sowie als Universalgelehrte und frühe Vertreterin der deutschen Mystik des Mittelalters. Ihr umfangreiches Werk galt der Beschäftigung mit Themen wie Mystik, Medizin, Kosmologie, Musik, Religion und Ethik. Daneben leitete sie zwei Klöster, hielt Predigten auf Marktplätzen - für die damalige Zeit unerhört - und führte einen der umfangreichsten Briefwechsel des Mittelalters, unter anderem mit Kaiser Friedrich Barbarossa und Papst Alexander III. Die Leistung Hildegards liegt unter anderem darin, dass sie das damalige Wissen über Krankheiten und Pflanzen aus der griechisch-lateinischen Tradition mit dem der Volksmedizin zusammenbrachte und erstmals die volkstümlichen Pflanzennamen nutzte. Das Gehörte über Leben und Wirken dieser Frau beeindruckte die Sersheimer Landfrauen sehr.

Verein sammelt Papier

Der Gesangverein Vulkania aus Oberriexingen sammelt Altpapier. Termin ist der Samstag, 23. Januar, ab 8.30 Uhr. Abgeholt werden Zeitungen und Zeitschriften. Der Erlös ist für die Jugendarbeit des Vereins bestimmt.

Empfang im Pflegeheim

Vor Kurzem gab es für die Bewohner im Haus am Schlösslesbrunnen in Sersheim einen Neujahrssekt, gespendet von der Gemeinde. Hausdirektor Jan-Ole Meyer begrüßte alle Anwesenden sowie Mitarbeiter und Ehrenamtliche. Nach einer kurzen Ansprache, bei der man sich an das vergangene Jahr erinnerte, wünschte er allen vor allem Gesundheit. Nach dem Anstoßen verlas die Ehrenamtsbeauftragte Karin Geske ein Gedicht.

Vaihinger Manifest

Das sogenannte "Vaihinger Manifest" wird bei einer Veranstaltung am 18. Januar in Stuttgart vorgestellt. Die "Demokratie-Initiative Vaihingen/Enz und Nachbarn" (DIVaN) hat an der Erstellung des Manifests mitgewirkt. Es tritt laut Verein ein für eine Demokratisierung der Demokratie und will zur Diskussion und weiterem Handeln anregen. Thema der Veranstaltung ist "Ist Wählen alternativlos? - Erste-Hilfe-Maßnahmen für unsere Demokratie". Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Forum 3, Gymnasiumstraße 3. Veranstalter ist die Initiative "Mitmachen ohne mitzuspielen". Gemeinsam mit bisher vier Gruppierungen - dem Stuttgarter "BürgerInnenParlament", DIVaN sowie den beiden Parteien Nein!-Idee und Partei der Nichtwähler - wurde das Manifest erstellt. Die Stadt Vaihingen an der Enz ist Namensgeberin, da die Treffen des Forums regelmäßig dort stattfinden. Das Manifest stelle kurz und in verständlicher Form unsere repräsentative Demokratie auf den Prüfstand, teilen die Veranstalter mit.