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Sachsenheim / Von Ifigenia Stogios  Uhr

Am Samstag lädt Kleinsachsenheim auf eine Entdeckungsreise durchs Dorf ein. Das zweite Klein-Höfle-Fest wird von 12 bis 17 Uhr im Dorfzentrum gefeiert. Ein neues Gesicht wirkt dieses Jahr mit. Zum ersten Mal beteiligt sich die neue Stadtteilbeauftragte Kleinsachsenheims, Eva Gräßle, an der Planung der Veranstaltung. Im Gegensatz zu früher hat Großsachsenheim keinen Stadtteilbeauftragten mehr, weil der Bezirksbeirat dort nie so richtig gut ankam wie in Kleinsachsenheim. Die BZ berichtete. Das Fest, das 2017 erstmals stattfand, riefen Mitglieder des Bezirksbeirats ins Leben mit dem Ziel, die Bürger miteinander in Kontakt zu bringen und ihnen idyllische Ecken ihres Heimatorts zu zeigen. Die Besonderheit ist, dass Privatleute ihre Gärten zeigen.

Die 21-jährige Vaihingerin, Eva Gräßle, hat die Hochschule für öffentlche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg im Jahr 2018 absolviert. Danach war sie ein Jahr lang im Fachbereich EDV Personal tätig. Seit April arbeitet sie bei der Stadtverwaltung Sachsenheim. Die Vielfältigkeit der Themen, mit denen sie sich befasse und der Kontakt zu Bürgern und Vereinen, haben sie schon immer gereizt, sagt sie im Gespräch mit der BZ. Aus diesem Grund habe sie sich um die Stelle beworben. Und auch auf die enge Zusammenarbeit mit dem Bezirksbeirat freue sie sich. „Der neue Bezirksbeirat wird im Oktober konstituiert und dann werde ich mit der Sitzungsarbeit beginnen“ sagt sie. Die Aufgaben von Gräßle sind dann, im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die Sitzungen vor- und nachzubereiten, Themenvorlagen zu erstellen, Berichte in die Sitzungen einzubringen und Anfragen von Bürgern zu bearbeiten.

Ein spezielles Thema mit dem sie sich angesichts des Fests befasste, „ist die Verkehrsrechtliche Anordnung“. Es geht um Straßensperrungen und die Anträge, die dafür benötigt werden, damit diese erfolgen können. Auch kümmerte sie sich um Veranstalter-Haftpflichtversicherungen, die abgeschlossen werden mussten. Obwohl Gräßle auch durch ihr Studium praktische Erfahrung im Verwaltungswesen sammeln konnte, musste sie sich in gewissen Gebieten einarbeiten, aber genau das mache den Reiz ihres Berufs aus, verrät sie. „Vieles war neu, aber man liest sich ein. Wir haben alles sehr gut gemeistert“, sagt sie zufrieden. Ihre Augen strahlen: „Ich fühl mich hier wohl und wurde sehr gut aufgenommen.“

Am diesjährigen Fest nehmen 24 Vereine und Ehrenamtliche teil. „Letztes Mal waren es 18“, sagt Gräßle. „Auch der Bezirksbeirat wird einen eigenen Stand haben“, verrät sie. Im Vordergrund stehen Gärten und Höfe,  die bestaunt werden können. „Der Nabu macht Gartenführungen und die Kindergärten gestalten das Kinderprogramm“, so Gräßle.

Das Motto des Festes lautet „Spazieren, genießen, entdecken!“ Neben einem umfangreichen kulinarischen Angebot erwartet die Gäste ein buntes Unterhaltungsprogramm. Auf dem Bolzplatz können Sportbegeisterte um 13 Uhr ihren Rücken trainieren und um 14 Uhr ist ein Intervalltraining angesagt. Den Tag können die Besucher an der Kelter ausklingen lassen. Alle Teilnehmer und ihre Standorte sind nicht nur aus dem Flyer, sondern auch aus der Homepage der Stadt zu entnehmen.