Kinderbetreuung Limit an Plätzen erreicht  

Oberriexingen / Yasina Hipp 26.06.2018

In der Oberriexinger Grundschule soll das Mittagessen zukünftig nur mit Bons und nicht mit Bargeld bezahlt werden. Neuerungen gibt es auch bei den Aufnahmeregelungen und bei Krankheitsfällen. Der Gemeinderat beschloss dafür eine Satzungsänderung. Zudem diskutierte der Rat über höhere Beiträge und einen Engpass bei der Betreuung.  

„Die Satzung ist eine sehr gute Vorlage mit klaren Regelungen aus Jahren der Erfahrung. Sie wird auch für die Eltern mehr Transparenz bieten“, meint Bürgermeister Frank Wittendorfer.

Bei der Kernzeitbetreuung erhöht sich der Betrag um zwei Euro pro Monat, für die Nachmittagsbetreuung um drei Euro und für die Ferienbetreuung um einen Euro. Auch im Beate-Kaltschmid-Kindergarten werden die Gebühren um drei Prozent steigen. Beim Essensgeld wird es keine Erhöhung geben. „Wir müssen den steigenden Personalkosten gerecht werden und orientieren uns am Landesrichtsatz“ sagt Stadtkämmerer Lars Roller.

Sieben Kinder auf Warteliste

Gise Schweizer, Leiterin der Kernzeit- und Nachmittagsbetreuung, gewährte den Gemeinderäten einen Blick in die Zukunft und die aktuellen Kapazitäten der Betreuung: „Derzeit haben wir 55 gemeldete Kinder mit 35 in der Nachmittagsbetreuung bis 17 Uhr. Zum kommenden Schuljahr sind es mit Abgängen und Zugängen dann schon 65 Kinder. Da stoßen wir an unser Limit.“ Die Stadt hat eine Warteliste eingerichtet, auf der aktuell sieben Kinder stehen. Die große politische Herausforderung der nächsten Monate sei es, eine schnelle, zeitnahe und flexible Lösung zu finden, meint Bürgermeister Frank Wittendorfer.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel