Betreuung Kapazität ist nun ausgeschöpft

Markgröningen / Yasina Hipp 07.06.2018

In den Markgröninger Betreuungsstätten werden zum Kindergartenjahr 2018 20 Kleinkind- und 15 Kindergartenplätze fehlen. Dies ergab die aktualisierte Bedarfsplanung der Stadt. Andrea Hartmann, Fachgebietsleiterin für Kultur, Bildung und Freizeit, sagte in der Sitzung des Markgröninger Gemeinderates am Dienstag: „Wir haben  noch einmal alle Möglichkeiten durchgearbeitet und überprüft und können nun drei Maßnahmen anbieten, die kurzfristig ausreichend Plätze schaffen werden.“ Diese drei Maßnahmen seien nur in ihrer Gesamtheit umsetzbar.

In der Kita Betzgasse soll eine Gruppenumwandlung stattfinden. Bisher gibt es zwei Gruppen, davon eine für U3-Kinder und eine altersgemischte Gruppe ab zwei Jahren bis zum Schuleintritt. Letztere soll nun in eine Gruppe für Kinder ab drei Jahren mit verlängerten Öffnungszeiten umgewandelt werden. „Dies würde in der Betzgasse ein Minus von fünf Plätzen in der U3-Betreuung bedeuten, aber auch ein Plus an 10 bis 13 Plätzen in der Ü3-Betreuung“, erklärte Hartmann. Umbaukosten fallen keine an.

In der Kita Pappelweg wird eine der vier Kindergartengruppen mit verlängerten Öffnungszeiten in eine Kleinkindgruppe ab zwei Jahren umgewandelt. „Dadurch können auch die entfallenden Kleinkindplätze der Kita Betzgasse aufgefangen werden“, meinte die Fachgebietsleiterin. Durch diese Maßnahme würden rund 23 Ü3-Plätze fehlen, allerdings auch 12 U3-Plätze neu entstehen. Somit werden Umbaukosten für einen Ruheraum, spezielles Mobiliar und Kosten für Fortbildungsmaßnahmen entstehen.

In der Kita Sudentenstraße wird, zusätzlich zu den bisher insgesamt sieben Gruppen, eine neue Gruppe für Kinder ab drei Jahren mit verlängerten Öffnungszeiten entstehen. Hierfür wird der Mehrzweckraum in einen Gruppenraum umgewandelt. „Den aktuellen Nutzern des Raumes haben wir Alternativen angeboten“, so Andrea Hartmann. Durch diese neue Gruppe entstehen bis zu 25 neue Plätze für Ü3-Kinder. Außerdem fallen Umbaukosten und Kosten für Fortbildungen an.

Insgesamt schaffen diese drei Maßnahmen sieben Plätze mehr in der U3-Betreuung und 10 bis 13 Plätze mehr in der Ü3-Betreuung. Die Stadträte stimmten dem Vorschlag einstimmig zu. Sabine Burgi von der CDU sagte: „Kompliment an Frau Hartmann und an die Stadt für die schnelle Reaktion auf die fehlenden Plätze. Diese Lösung der Engpässe wird viele Eltern freuen.“ Auch Stadtrat Pedro Torres Fernandes (SPD) lobte: „Die Kooperation der Kitas mit der Verwaltung ist toll.“ 

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