Verkehr Initiative übergibt ihre Forderungen

Sachsenheim / Mathias Schmid 17.05.2018

Die Initiative Ortsdurchfahrt Kleinsachsenheim (IOK) hat dem Kleinsachsenheimer Bezirksbeirat eine Liste mit Forderungen übergeben, um die aus ihrer Sicht schlimme Verkehrssituation auch im Gemeinderat auf die Tagesordnung zu bringen. Ziel sei „mehr Sicherheit und Lebensqualität in Kleinsachsenheim“.

Zahlreiche Bürger seien in den letzten Jahren „bei der Verwaltung zum Thema Verkehr vorstellig, haben aber meist entmutigt aufgegeben“, heißt es im Anschreiben, das die Initiatoren Jürgen Bothe und Reiner Thaller (die BZ berichtete) dem Stadtteilbeauftragten Timon Friedel und den anwesenden Bezirksbeiräten übergaben. Im Forderungskatalog der IOK seien Anliegen und Vorstellungen verschiedener Interessengruppen gebündelt.

Unter anderem wird „Tempo 30 für die gesamte Ortsdurchfahrt bei Tag und Nacht“ gefordert – inklusive regelmäßiger Überwachung der Einhaltung und Geschwindigkeitsanzeigen. Auch ein Konzept zur Verbesserung der Fußgänger- und Verkehrssicherheit für die Großsachsenheimer beziehungsweise Löchgauer Straße hält die IOK für sinnvoll. Am besten, wie aktuell in Ochsenbach, durch ein Ingenieurbüro. Die Initiative hält beispielsweise einen weiteren Überweg im Bereich des Stachus (Alte Großsachsenheimer Straße) und eine Markierung der Bushaltestelle auf der Durchfahrtsstraße für sinnvoll.

Ein weiterer Dorn im Auge ist den Initiatoren die wohl immer größere Zahl an Großtraktoren, die „teilweise rund um die Uhr, auch feiertags“ fahren würden. Unter anderem werden Gespräche mit den betreffenden Unternehmern und Landwirten mit der Verwaltung für sinnvoll erachtet. Als letzten Schritt bittet die Initiative auch, die Möglichkeit von Fahrverboten für LKW zu prüfen. Probleme seien hier der zunehmende Verkehr durch den Gewerbepark Eichwald und „Mautpreller, die Kleinsachsenheim als Abkürzung nutzen“.

Unabhängig der Forderungen und der dazugehörigen Begründungen könnte der Lärmaktionsplan, der spätestens im Juli im Gemeinderat vorgestellt wird, für punktuelle Abhilfe, beispielsweise eine Tempo-30-Zone, sorgen. Noch seien die Ergebnisse aber nicht bekannt. Allerdings werden Maßnahmen hier nur auf Basis von Lärmemissionen getroffen.