Kommune Gemeinderat legt eine Strategie fest

Markgröningen / Yasina Hipp 31.08.2018

In Rahmen des Neuen Kommunales Haushalts- und Rechnungswesen (NKHR) ist ein wesentliches Element der kommunalen Steuerung das Festlegen strategischer Ziele. Auch in Markgröningen werden solche Ziele festgesetzt.

In einer jährlichen Klausurtagung berät der Gemeinderat über die Ziele für das nächste Haushaltsjahr. Im April einigte sich das Gremium in Markgröningen auf zwölf Ziele. Darunter der Ausbau der Breitbandversorgung, die Bereitstellung ausreichender Kita-Plätze, die Anbindung an das überörtliche Schienennetz und eine zukunftsfähige Gestaltung des Schäferlaufs. Diese insgesamt zwölf Punkte möchte die Stadt im entsprechenden Haushaltsjahr erreichen, beziehungsweise deren Umsetzung einleiten. „Diesen strategischen Zielen werden so genannte Schlüsselpositionen mit Leistungszielen zugeordnet. Sie dienen der konkreten und operativen Umsetzung der Ziele“, erklärte Stadtkämmerer Klaus Schmelzer.

In der Aufarbeitung der Klausurtagung 2018 drängte sich vor allem die Frage in den Vordergrund, wie mit den laufenden und nicht abgeschlossenen Zielen aus 2018 umgegangen werden solle. „Wir haben eine erste interne Priorisierung vorgenommen“ so Schmelzer. Diese erfolgt so, dass als erstes die Bestandsziele von 2018 untersucht und bearbeitet werden und dann die neuen Ziele aus 2019.

Die jeweils betroffenen Fachgebiete sollen beurteilen, inwiefern die strategischen Ziele mit den verfügbaren finanziellen und personellen Ressourcen umsetzbar sind.

Claudia Tannheimer von der CDU-Fraktion meinte: „Wir haben hier ein buntes Sammelsurium gemeinsam erarbeitet. Jetzt müssen wir auch an der Umsetzung gemeinsam arbeiten. Am Ende vom Jahr wird es dann spannend, zu sehen, was wir erreicht haben oder nicht.“ Auch der Fraktionschef der SPD Pedro Torres Fernandes betonte: „Die Ziele sind gut und wichtig. Jetzt müssen wir dranbleiben.“

Einstimmig beschloss das Gremium dann die Übernahme aller zwölf Ziele in den Zielkatalog für 2019. Hans Bader von den Freien Wähler meinte: „Wir werden vor allem darauf achten, dass auch zurückgestellte Ziele präsent bleiben.“

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