Mit einer Bronzemedaille wurde jetzt Tillmann Strecker aus  Sersheim beim Wettbewerb „Grabgestaltung und Denkmal“ für die Herbstbepflanzung auf der Bundesgartenschau Heilbronn (BUGA), die am gestrigen Sonntag zu Ende gegangen ist, ausgezeichnet.

„Mit der Goldmedaille und den beiden Silbermedaillen aus dem Frühjahr und dem Sommer habe ich jetzt einen kompletten Satz“ freut sich der Gärtnermeister, der sich zum ersten Mal an dem anerkannt schweren Wettbewerb beteiligt hat – schließlich haben sich hier im Lauf der Gartenschau die besten Fachleute für die Gestaltung und Pflege von Gräbern aus ganz Deutschland gemessen.

„Außerdem habe ich mit den wasserspeichernden Pflanzen als Dauerbepflanzung auf den Gräbern und dem Herbstbeet mal etwas Neues ausprobiert“ erklärt Tillmann Strecker. Seine Hoffnung: Pflanzen, die mit wenig Wasser auskommen, könnten die Grabgestaltung und –pflege in den immer trockeneren Sommern erleichtern. „Für extrem heiße Plätze, wie zum Beispiel auf einer Abdeckplatte aus Stein in der prallen Sonne sind aber auch die wasserspeichernden Sukkulenten nichts. Ein bisschen Feuchtigkeit brauchen sie schon“, so die Erfahrung des Sersheimers.

Zu den neuen Ideen, die Tillmann Strecker und sein Mitarbeiter Selam Redzepi auf der BUGA am Neckar ausprobiert haben, gehört eine neue Variante für das Herbstbeet. Die Idee: Das Beet ist nicht nur gepflanzt, es ist auch mit typischen Materialien für die winterliche Grabdekoration wie der Renntierflechte ausgesteckt. „Das ist auch in der Praxis machbar, einige meiner Kunden haben die Arbeit in Heilbronn gesehen und bereits nach so einem oder einem ähnlichen Beet gefragt“ berichtet der Gärtnermeister.