Die BZ hatte es diese Woche schon angedeutet, dass die Bissinger Straße in Großsachsenheim wieder früher als am 30. September befahrbar sein könnte. Jetzt hat die Stadt den Termin konkretisiert. Zwei Wochen vor dem ursprünglichen Termin wird die Straße nach Untermberg und Bissingen ab 16. September wieder eröffnet. Allerdings: Im November kommt es noch einmal zu Einschränkungen.

Seit 11. Juni ist die Bissinger Straße gesperrt. In einer insgesamt 650 000 Euro teuren Baumaßnahme wurden umfangreiche Erneuerungen von Kanal- und Versorgungsleitungen mit Anschlüssen durchgeführt. Auch die Gehwege wurden zum Teil erneuert. In diesem Zusammenhang haben die Telekom auch Schutzrohe und die EnBW Gasleitungen in die Erde verlegt (die BZ berichtete). Im letzten Schritt wird jetzt vom 11. bis 12. September der Asphaltbelag erneuert. Dann ist die Bissinger Straße ab 16. September wieder befahrbar.

Entgegen des bisherigen Plans wird die Bushaltestelle in der Bissinger Straße jetzt aber erst im November behindertengerecht gestaltet. „Die Kappsteine, die Sehbehinderten als haptische Orientierungshilfe dienen, haben eine längere Lieferzeiten als vorgesehen“, erklärt Stadtsprecherin Nicole Raichle. Wenn diese Arbeiten erfolgen, wird es eine halbseitige Sperrung der Straße im Bereich der Bushaltestelle geben.

Während auf der Bissinger Straße bald wieder freie Fahrt herrscht, müssen die Bewohner der anliegenden Lichtensternstraße noch ein wenig länger warten. Dort wird gerade die Wasserleitung verlegt, danach beginnen die Straßenbauarbeiten. „Die Freigabe der Straße wird Anfang Oktober sein“, erklärt Sprecherin Raichle.