Sachsenheim Ein Leben für den Gesang

Glückwünsche an den Jubilar (von links): Theo Huber bekam von Heinz Howanski, dem stellvertretenden Vorsitzenden, und Wolfgang Merz, dem Vorsitzenden der Eintracht, unter anderem eine Urkunde überreicht.
Glückwünsche an den Jubilar (von links): Theo Huber bekam von Heinz Howanski, dem stellvertretenden Vorsitzenden, und Wolfgang Merz, dem Vorsitzenden der Eintracht, unter anderem eine Urkunde überreicht. © Foto: Eintracht
Sachsenheim / BZ 12.01.2016

Am 9. Januar feierte Theo Huber seinen 87. Geburtstag - und sein 70-Jahr-Sängerjubiläum. Ein nicht alltägliches Fest in Kleinsachsenheim beim Gesangverein Eintracht, ist einer Vereinsmitteilung zu entnehmen. Theo Huber sei der lebende Beweis, dass Singen und Musik für ein langes Leben sorgten.

Rückblick: Im Alter von 17 Jahren hat ihn ein Sänger aufgefordert, in die Singstunde zu kommen. Im Nachkriegsjahr 1946 wurde am Sonntagnachmittag im Saal der "Krone", heute das Anwesen der Metzgerei Fett, in Kleinsachsenheim gesungen. Angefangen hat Theo Huber beim Digel-Quartett, das später in den Gesangverein Eintracht Kleinsachsenheim überging. Nach einem Streit unter den damaligen Vorständen wurde er im Januar 1956 mit 27 Jahren zum ersten Vorstand gewählt. Theo Huber wurde bereits mehrfach ausgezeichnet: vom Gesangverein Eintracht, vom Chorverband Friedrich Schiller, vom Deutschen Sängerbund und mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg für langjährige Verdienste im Ehrenamt. Nach 70-jähriger aktiver Sängertätigkeit, davon 30 Jahre als Vorstand und 43 Jahre als Vize-Dirigent, wurde er nun erneut geehrt.