Vaihingen 50 Religionslehrer bilden sich weiter

Vaihingen / BZ 15.03.2016
Vor Kurzem haben sich beim ökumenischen Grundschultag des Schuldekanats Vaihingen und Mühlacker etwa 50 Religionslehrer weitergebildet

Beim ökumenischen Grundschultag wurde jüngst das Thema "Mit Kindern über Gott, das Leben und die Welt nachdenken" von rund 50 Religionspädagogen gemeinsam bearbeitet. An diesem Tag wurde Lehrenden an der Grundschule eine Vielzahl an kreativen und handelnden Auseinandersetzungen im Umgang mit den Fragen der Kinder im Religionsunterricht aufgezeigt und Tipps für theologische Gespräche mit Grundschülern angeboten, heißt es in einer Rückschau des Pressepfarrers des Kirchenbezirks. Die Veranstalterin war die evangelische Schuldekanin von Mühlacker und Vaihingen, Gabriele Karle.

Damaris Knapp, Dozentin für die Grundschule am Pädagogisch-Theologischen-Zentrum in Stuttgart und Autorin vieler Materialien für den Religionsunterricht, führte die Lehrer durch den Vormittag. Im Mittelpunkt standen dabei die Kinder und ihre Fragen und Sichtweisen, etwa die Überlegung, ob das Thema "Dreieinigkeit Gottes" ein Thema für Kinder ist. Am Nachmittag gab es Workshops von erfahrenen Lehrerinnen, die gezielt schon den neuen Bildungsplan in den Blick genommen haben: Wo bleibt das Thema Luther im neuen Bildungsplan? Welche Rolle spielen der brennende Dornbusch, die Frage nach Jesus, dem König sowie nach den Kirchenfesten? Die Schüler sollen dabei die Möglichkeit zum Nachdenken über Gott, das Leben und die Welt bekommen - und zwar aus ihrer Perspektive, nicht aus Erwachsenensicht.

Zu Beginn des Tages inspirierte die Schuldekanin Karle die Teilnehmenden mit einigen Aussagen eines Bilderbuches von Erlbruch auf die Frage "Warum bin ich auf der Welt?" zur eigenen Antwortsuche. Der Religionsunterricht müsse ebenfalls die Fragen der Kinder ernst nehmen, in den Mittelpunkt stellen und sich auf den Weg machen, diese ins theologische Gespräch zu bringen.

Initiiert worden war dieser Tag durch die Schuldekanin, dabei kooperierte sie in ökumenischer Zusammenarbeit mit ihren Kollegen aus Ludwigsburg, Marbach, Ditzingen und Heilbronn.

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