Reutlingen Zwei Reutlinger sind Mathe-Asse

Reutlingen / SWP 28.11.2013
Matthis Lehmkühler vom Friedrich-List-Gymnasium und BZN-Gymnasiast Lasse Wulf gewannen beim Bundeswettbewerb Mathematik erste Preise.

Ob Algebra oder Geometrie, ob Kombinatorik oder Zahlentheorie - in Mathematik macht ihnen so leicht keiner was vor: 30 Schüler aus Baden-Württemberg haben in der zweiten Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik mit Spitzenergebnissen geglänzt. Für ihre herausragenden Leistungen werden die jungen Mathe-Cracks am Donnerstag, 28. November, in Waldkirch geehrt.

Rund 1350 Jugendliche aus ganz Deutschland haben sich 2013 am Bundeswettbewerb Mathematik beteiligt. Nach zwei Hausaufgabenrunden stehen die Landesbesten fest.

Zu den größten Mathe-Assen Baden-Württembergs gehören die beiden Reutlinger Matthis Lehmkühler vom Friedrich-List-Gymnasium und Lasse Wulf vom Gymnasium im Bildungszentrum Nord. Sie und 28 andere haben erste Preise gewonnen. Vier weitere Schüler errangen einen zweiten Preis, zwölf Nachwuchsmathematiker sicherten sich einen dritten Preis.

Der Bundeswettbewerb Mathematik ist ein Angebot von Bildung & Begabung, dem Zentrum für Begabungsförderung in Deutschland. Mit anspruchsvollen und originellen Aufgaben möchte der Wettbewerb mathematikbegeisterte Schüler gezielt herausfordern und fördern. "Wer nach der zweiten Runde einen Preis in den Händen hält, der hat gezeigt, dass er für komplexe mathematische Probleme eigenständig kreative Lösungen findet", sagt Hanns-Heinrich Langmann, Leiter des Bundeswettbewerbs.

Die ersten Preisträger haben sich zudem für das Bundesfinale qualifiziert, das im Februar in Schmitten im Taunus stattfindet. Im Kolloquium müssen die Schüler in einem Einzelgespräch mit erfahrenen Mathematikern ihre Fähigkeiten erneut beweisen. Wer hier besonders überzeugen kann, hat gute Chancen auf den Bundessieg.

Bildung & Begabung, das Zentrum für Begabungsförderung in Deutschland, setzt sich dafür ein, dass jeder die Chance bekommt, das Beste aus seinen Begabungen zu machen - unabhängig von Herkunft oder Hintergrund. Hauptförderer sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Schirmherr ist der Bundespräsident.

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