Schmitten/Reutlingen Zwei Reutlinger im Bundesfinale des Mathe-Tests

Schmitten/Reutlingen / SWP 06.02.2014
61 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, darunter zwei Reutlinger, stehen am 10./11. Februar im Finale des Bundeswettbewerbs Mathematik.

Matthis Lehmkühler aus der 12. Klasse des Friedrich-List-Gymnasiums und Lasse Wulf vom BZN-Gymnasium Reutlingen sind mit rund 1350 Jugendlichen aus ganz Deutschland Anfang 2013 in den Bundeswettbewerb Mathematik gestartet. 48 Jungen, darunter auch die beiden Reutlinger, und 13 Mädchen haben den Sprung ins Finale geschafft.

Am 10. und 11. Februar stellen sie sich in Schmitten im Taunus den Fragen der Bundesjury. In der Endrunde in Hessen müssen die Meister der Algebra, Spezialisten in Kombinatorik und Zahlentheorie und Problemlöser ihr Können in Fachgesprächen mit Mathematik-Experten unter Beweis stellen. Wer hier besonders überzeugt, darf sich Bundessieger nennen - und sich über ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes und einen Forschungsaufenthalt am Max-Planck-Institut für Mathematik freuen.

Den Bundeswettbewerb Mathematik veranstaltet Bildung & Begabung, das Zentrum für Begabungsförderung in Deutschland. Mit anspruchsvollen und originellen Aufgaben möchte der Wettbewerb mathematikbegeisterte Schüler gezielt herausfordern und fördern. "Die Finalisten haben bereits bewiesen, dass sie eigenständig komplexe mathematische Problemstellungen lösen können", sagt Hanns-Heinrich Langmann, Leiter des Bundeswettbewerbs Mathematik. "Im Finale kommt es nun darauf an, in einem einstündigen Fachgespräch mit erfahrenen Mathematikern aus Universität oder Schule zu bestehen." Die Überzeugendsten werden von einer Jury als Bundessieger gekürt.

Alle Sieger erhalten ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes und werden mit Studienbeginn in die Förderung der Stiftung aufgenommen. Zusätzlich bekommen sie Gelegenheit, im Sommer am Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn mit nationalen und internationalen Spitzenforschern zu arbeiten. Darüber hinaus wird mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft der Freunde des Weizmann-Instituts einem Finalisten ein Forschungsaufenthalt am renommierten naturwissenschaftlichen Weizmann Institute of Science in Rehovot, Israel ermöglicht. Den Sonderpreis erhält ein Finalist, der nicht Bundessieger wird, aber mit starken Leistungen überzeugt und ein ausgeprägtes Interesse an naturwissenschaftlicher Forschung hat.

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