Eningen Zuerst ein Mosaik

Bei Station 9 auf der Schillerhöhe werden Abbildungen der "Epheben" aufgestellt. Die Motive wurden 1967 in der Firma Pausa in Mössingen auf Stoff umgesetzt für den Bühnenvorhang der Friedrich-List-Realschule Mössingen. Fotomontage: Beate Göbel
Bei Station 9 auf der Schillerhöhe werden Abbildungen der "Epheben" aufgestellt. Die Motive wurden 1967 in der Firma Pausa in Mössingen auf Stoff umgesetzt für den Bühnenvorhang der Friedrich-List-Realschule Mössingen. Fotomontage: Beate Göbel
Eningen / HW 10.02.2015
Der Förderverein Eninger Kunstwege will den Grieshaber-Rundweg und den Kunstpfad unter Achalm gestalten. Jetzt gelang dazu ein großer Schritt.

Der Förderverein Eninger Kunstwege ist durch eingegangene Spenden einen großen Schritt weiter gekommen, konnte jetzt Vorsitzender Hermann Walz berichten. Eine erfreuliche Nachricht erhielt Ende des vergangenen Jahres Eningens Bürgermeister Alexander Schweizer, der die Anfrage des Fördervereins Eninger Kunstwege an die Stiftung der WGV Versicherung in Stuttgart weitergeleitet hatte.

Die Stiftung überreichte dem Förderverein Eninger Kunstwege eine Spende in Höhe von 5000 Euro. Zusammen mit der Spende des Freundeskreises HAP Grieshaber Reutlingen in Höhe von 2000 Euro ist der Verein nun in der Lage, die ersten Stelen des HAP-Grieshaber-Rundwegs aufzustellen.

Als erstes Objekt wird die Station sechs unterhalb des Grieshaber-Anwesens an der Achalm aufgestellt mit den Maßen 2,5 auf 2,5 Meter.

Beim Original mit dem Titel "Poseidon und Amphitrite" handelt es sich um ein Mosaik aus Glasbausteinen, das HAP Grieshaber1959 für die Firma Heinzelmann geschaffen hat. 1990 schenkte es Hans Heinzelmann der Stadt Reutlingen, seit 1996 befindet es sich in der Peter-Rosegger-Schule in Reutlingen. Die Abbildung wird auf Acrylglas gedruckt, um dem Original möglichst nahe zu kommen.

Vorbereitet wird auch die Arbeit "Ephebe" (Der Blinde). Das Motiv wurde in der Firma Pausa in Mössingen auf Stoff gedruckt und für den Bühnenvorhang der Friedrich-List-Realschule Mössingen im Jahr 1967 verwendet. Als Standort wurde die Schillerhöhe oberhalb von Eningen unter Achalm festgelegt. Im Endzustand sollen dort vier Tafeln aufgestellt werden, die in verschiedenen Farben gestaltet sein werden.

Der Verein führt Gespräche mit weiteren Spendern und hofft, im Laufe des Jahres weitere Stelen aufstellen zu können.