Social Media Whats App liegt ganz weit vorn

Die liebste App von Jugendlichen ist „Whats App“.
Die liebste App von Jugendlichen ist „Whats App“. © Foto: IHK
Reutlingen / swp 12.01.2018

Wer Jüngere erreichen will, sollte das im Blick haben, sagt Christoph Heise, Bereichsleiter Kommunikation bei der IHK in Reutlingen.

Wie die neue JIM-Studie (Jugend, Information, Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest zeigt, tauschen sich 94 Prozent der Jugendlichen zwischen zwölf und 19 Jahren regelmäßig über „Whats App“ aus. Auf Platz zwei der mindestens mehrmals pro Woche genutzten Kommunikationsanwendungen steht Instagram (57 Prozent), knapp dahinter liegt Snapchat mit 49 Prozent regelmäßigen Nutzern. Facebook wird nur noch von einem Viertel der Jugendlichen regelmäßig genutzt. Im Vergleich zur Untersuchung aus dem Vorjahr verliert Facebook fast 20 Prozentpunkte, sagt Heise.

Der Detailvergleich der Nutzer von Instagram und Snapchat zeigt, dass Jugendliche auf Snapchat deutlich aktiver sind: Zwei Drittel der Snapchat-Nutzer verschicken selbst häufig Snaps, während bei Instagram nur jeder fünfte Nutzer häufig selbst Inhalte postet. Auf beiden Plattformen sind die zwölf- bis 19-Jährigen am häufigsten Follower von Leuten, die sie persönlich kennen. Während bei Instagram auch Accounts zu einem bestimmten Thema, von Internet-Stars oder anderen Stars und Prominenten eine Rolle spielen, steht bei Snapchat der persönliche Aspekt im Vordergrund, Snaps von Stars spielen eine untergeordnete Rolle.

Bei der konkreten Frage nach den generell für sie persönlich wichtigsten Apps (bis zu drei Nennungen waren möglich) zeigt sich ein ähnliches Bild: Für neun von zehn Jugendlichen, die Apps auf dem Handy installiert haben, zählt WhatsApp (88 Prozent) zu den wichtigsten Angeboten. 39 Prozent nennen Instagram. Snapchat (34 Prozent) und YouTube (32 Prozent) zählen für je ein Drittel der Jugendlichen zu den unverzichtbaren Anwendungen auf dem Smartphone. Facebook wird nur von 13 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen genannt.

Für die Studie wurden 1200 Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren telefonisch befragt.

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