Eningen Wenge-Kreisel statt der Insel?

Eningen / ANGELA STEIDLE 15.05.2015
Im Neubaugebiet "Wenge Stadion" geht es einen Schritt weiter: Der Gemeinderat hat jetzt die Ingenieursleistungen im Bereich Straßenbau abgerufen.

Mit der Freigabe der Leistungen in Höhe von rund 95 000 Euro steht auch die Bewilligung von rund 55 000 Euro an Ingenieursleistungen beim Kanalbau über den Haushalt der Gemeindewerke an.

Auf Antrag von FWV-Gemeinderat Gerd Sonntag haben die Reutlinger Planer nun auch den Auftrag, zu prüfen, ob sich am Straßenknoten Wenge-Hörnle-Panoramastraße ein Kreisverkehr realisieren lässt. "Ein Kostenvergleich ja, aber nicht um jeden Preis", stimmte Rebecca Hummel (SPD) zu. "Wir möchten's", vertrat Dr. Joachim Sabieraj die CDU-Position, "ein gestalterisches Element. Der Verkehr fordert's nicht. Aber der Kreisel ist allemal besser als die jetzige Verkehrsinsel."

GAL-Rat Uwe Moßig fragte nach einer Gefahrgut-Untersuchung bei den Wenge-Sportanlagen, die auf einer ehemaligen Erddeponie stehen. Nach Auskunft von Ortsbaumeister Rainer Klett waren stichprobenartige Kernbohrungen nicht auffällig. Die Bodengutachten würden selbstverständlich jedem späteren Käufer zur Verfügung gestellt.

Stolz schwang beim Ortsbaumeister mit, als er dem Gremium nahezu eine Punktlandung bei den Kosten für die "Sportanlagen Arbachtal" schmackhaft machte: "Die Baumaßnahmen verlaufen planmäßig." Die Kalkulation des Planungsbüros belief sich im März 2014 auf 2,68 Millionen Euro. Aktuell wird das Projekt bei brutto 2,76 Millionen Euro angesiedelt. Maßgabe waren 2,7 Millionen Euro. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, mit der Vergabe der Leistungen für die umrahmenden Trendsportarten noch abzuwarten. Sofort beauftragt werden soll der Bau eines rund 30 000 Euro teuren Beach-Volleyball-Feldes. Gerd Sonntag regte an, auf den TSV Eningen zuzugehen. Er hält eine handfeste Vereinsaktion wie bei der Finnenbahn für durchaus möglich.

Bei der "Achalmschule" genehmigte der Rat für den Neubau der Mensa den Aushub der Baugrube, die Hangbefestigung und das Verlegen der Kanäle. Die Kosten von 160 000 Euro werden auf die Projekte Mensa, Trakt 2 und im Vorgriff auf die Sanierung von Trakt 3 verteilt. Den Zuschlag erhielt ein Metzinger Unternehmen. Die Mensa soll rund 2,3 Millionen Euro kosten.