Pfullingen Wanderung im Pfälzer Wald

Die Pfullinger Albvereinler waren in Flemlingen.
Die Pfullinger Albvereinler waren in Flemlingen. © Foto: Albverein Pfullingen
Pfullingen / RALF OTT 16.07.2016
Eine Wanderung im Pfälzer Wald stand auf dem Programm der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins.

 Erwin Briegel, der in der Nähe von Speyer wohnt, ist seit 28 Jahren Mitglied in der Ortsgruppe und hatte zu dieser Tour eingeladen. In St. Martin trafen sich die 38 Pfullinger mit ihrem Wanderfreund. Beim anschließenden Gang durch den reizvollen Weinort war das mildere Klima der Pfalz überall in den Gärten zu sehen. Tiefviolette Teufelskrallen säumten den Anstieg zur Kropsburg.

Durch Wälder, deren vorherrschende Baumart Edelkastanien sind, wurde das Friedensdenkmal auf dem Werderberg erreicht. Hier ergab sich ein herrlicher Blick auf die Dörfer in der Ebene. Dann ging es hinab ins Edenkobener Tal. Der Pfad folgte einem munteren Bächlein, einmal das linke und einmal das rechte Ufer nutzend. Am Hilschweiher verließen die Albvereinler das Tal und stiegen hinab zur Villa Ludwigshöhe. Diese erbaute König Ludwig I. von Bayern 1846 als seine pfälzische Sommerresidenz. Nach stetigem bergauf und bergab wurde die Schutzhütte am Johannesbrunnen erreicht und zur Mittagsrast genutzt. Über das „Pälzer Poussierpädel“, einen mit geschnitzten Figuren geschmückten Pfad, ging es weiter zur Mariengrotte. Direkt am Rand des Platzes erblickten einige Wanderer ein neugeborenes Rehkitz. Mit der gebotenen Umsicht zogen sie sich sofort zurück und verließen den Ort. Beim Abstieg nach Burrweiler entdeckten sie noch eine Besonderheit, einen Erdstern, dieser Pilz gehört zu der Familie der Bovisten. Im Weingut Marienhof in Flemlingen ließen sich die Pfullinger mit Pfälzer Spezialitäten und Wein verwöhnen. Doris Sautter, die Vorsitzende der Ortsgruppe, dankte Erwin Briegel für die Organisation dieser Tour.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel