Rommelsbach Vorurteile abbauen

Rommelsbach / EWA 06.03.2015

Wohin können sich Jugendliche wenden, wenn sie Probleme wie Essstörungen, sexueller Missbrauch, Alkohol- und Drogen, oder Konflikte in der Familie und Schule haben? Mit solchen Frage und Hilfestellungen setzte sich ein Beratungsstellen-Informationstag am Bildungszentrum Nord (BZN) auseinander. In einer Kooperationsveranstaltung von Werkrealschule, Realschule und des Gymnasiums des BZN konnten rund 150 Neuntklässer 17 Beratungsstellen in der Region kennen lernen. Vertreter vom Arbeitskreis Leben, Caritas, Wirbelwind, Beratungsstelle in Jugend- und Erziehungsfragen des Kreisjugendamtes, der Drogenberatung und Jugend- und Drogenberatung zu Essstörungen, illegale Drogen, Online-Spielsucht - Psychotherapeutin waren einen ganzen Vormittag in der Schule und informierten die Jugendlichen, wobei die Kontaktmöglichkeit mit diesen Beratungsstellen im Vordergrund stand. "Wichtig ist es, Vorurteile und Berührungsängste gegen die Beratungsstellen abzubauen", war der Tenor der Verantwortlichen.

Besonders großes Interesse fanden dabei die Drogenberatung sowie Sexualität und das Thema Verhütung. "Wir wollten aber in keinem Falle mit dem Zeigefinger auf unserer Schülerinnen und Schüler zugehen, sondern informieren", sagte Sabine Schumacher, die mit ihren Kolleginnen Birgit Gropius, Carmen Dehm und Wiebke Müller den Tag gestalteten. "Dieser Tag war durch seine Vielfalt sehr gut", war die Bilanz bei Schülern und Lehrern. Und eins war besonders positiv zu bemerken: Probleme und Lösungsbedürfnisse machen nicht vor Schulartgrenzen halt.