Pfullingen Vom Schiff ins Münster

Die Ehrenamtlichen des Bürgertreffs schauten sich in Straßburg um.
Die Ehrenamtlichen des Bürgertreffs schauten sich in Straßburg um. © Foto: Privat
swp 14.08.2018

Straßburg ist immer eine Reise wert. Das haben auch die ehrenamtlich Tätigen beim Bürgertreff erfahren, denn sie wurden zu einer Fahrt in diese für Europa so wichtige Stadt an Rhein und Ill eingeladen. Dies war ein Dank für die Arbeit, die von ihnen in vielfältiger Weise das ganze Jahr über geleistet wird.

Die Fahrt über die Autobahn war nahezu staufrei und so war die Gruppe rechtzeitig an der Anlegestelle der Rundfahrtschiffe an der Ill im Zentrum von Straßburg. Es ist immer wieder ein Erlebnis, die geschichtsträchtige Stadt vom klimatisierten Ausflugsschiff aus beschrieben und erklärt zu bekommen. Besonders eindrucksvoll waren das Stadtviertel „La Petite France“, das ehemalige Zollhaus  und das Europaviertel mit dem Europapalast, dem Palast der Menschenrechte und dem Europäischen Parlament, welches das größte allgemein und direkt gewählte Parlament der Welt ist. Nach der Bootsrundfahrt war der Weg nicht weit zu einem urigen Straßburger Lokal, in dem die   original elsässischen Flammkuchen auf Holzbrettchen in mehreren Etappen so serviert wurden, dass sie in Teilen immer frisch gebacken auf die Tische kamen, heißt es in einer Mitteilung des Bürgertreffs.

Der Höhepunkt des Besichtigungsprogramms war das Münster, das den Besucher auch nach mehrmaliger Besichtigung immer wieder neu beeindruckt. Die farbenprächtigen Fensterbilder, die in drei Etagen den Blick nach oben ziehen, die Rosette über dem Eingangsportal, bei der nicht das Blau, sondern die Farben gelb und grün vorherrschen, die reich verzierte Schwalbennestorgel und natürlich auch die „astronomische Uhr“, die im oberen Teil gerade restauriert wird. Da blieb nicht mehr sehr viel Zeit, um die vielgestaltigen Angebote in den Gassen der Altstadt zu prüfen und vielleicht ein „Schnäppchen“ mit nach Hause zu nehmen.

Am späten Nachmittag erwartete der Bus die abgekämpften und mit großartigen Eindrücken gesättigten Pfullinger auf dem „Place des etoiles“. Jetzt begann die „Panoramafahrt“ durch den Schwarzwald wo man die Vegetationsveränderungen von Obstbäumen und Weinreben über prächtige Schwarzwaldtannen bis zu den vom Wind zerzausten Latschenkiefern auf der Hochfläche wahrnehmen konnte.

Zu einem lukullischen Abschluss lockte ein Speiselokal in Rottenburg. Die Organisatorin dieses sehr gut geplanten und begleiteten Ausflugs, Heidi Kletetschka, wurde mit großem Beifall verabschiedet.

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